Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Aktuelles

Samstagspilgern 2019 mit vielen Angeboten

Neuer Flyer Samstagspilgern erscheint druckfrisch zur Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Über 20 Angebote "Immer wieder samstags - unterwegs auf den Spuren des Heiligen Martin"stehen interessierten Pilgerinnen und Pilgeren 2019 zur Verfügung. In Zusammenarbeit von Dekanten, Pilgerführer und der St. Martinusgemeinschaft konnte auch für die kommende Pilgersaison wieder ein attraktives Angebot in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Bayern und Trier auf die Beine gestellt werden. Höhepunkte sind im kommenden Jahr das Pilgern mit Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg nach Oberndorf am Neckar am 5. Oktober und die Einweihung des thematischen Martinusweges mit neun inhaltlichen Tafeln unterhalb der Erolzheimer Bergkapelle im Dekanat Biberach am 23. Juni 2019. Erstmals findet auch ein Samstagspilgern in der Diözese Augsburg statt. Darüber hinaus lädt die St. Martinusgemeinschaft zu einer Fußpilgerreise auf dem eurpopäischen Martinusweg in Österreich, einer Pilgerwoche in Hohenlohe und Heilbronn und drei Pilgertagen in Oberschwaben ein.

In der Diözese Linz lädt Christine Dittelbacher zu Angebote "Pilgern auf dem Martinusweg in Ober-Österreich" ein.

Alle weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsflyer, der ab 15. Januar 2019 auch über die Expedition der Diözese direkt bestellt werden kann.

Informationsflyer "Samstagspilgern 2019 " zum download
 
Samstagspilgern von Bad Schussenried nach Ummendorf 06042019
 
Samstagspilgern im Stromberg ab Besigheim 13042019
 
Samstagspilgern von Arlach zum Kloster Bonlanden am 27040219
 
Samstagspilgern zu den Allgäuheiligen ab Leutkirch 27042019
 
Samstagspilgern von Augsburg nach Lagerlechfeld 27042019

Pilgertag von Owingen nach Bisingen am 01052019
 
Samstagspilgern von Hechingen nach Hirlingen am 04052019
 
Samstagspilgern für junge Erwachsene Stuttgart 08062019
 

Pilger überschreiten Grenzen

Gruppe aus Österreich wandert erstmals auf Martinusweg in Diözese Rottenburg-Stuttgart / Mit im Abendprogramm steht ein „Eat and Meet“ Rottenburg a.N.. Auf den Spuren des heiligen Martin von Tours wandert zurzeit erstmals eine 16-köpfige Pilgergruppe aus der Diözese Eisenstadt in Österreich rund um Rottenburg a.N. auf dem Martinusweg. „Martin war ein europäischer Heiliger und uns geht es darum, das Zusammenführende und nicht das Trennende zwischen den Staaten aber auch zwischen den Menschen zu betonen und zu erfahren“, sagt Martin Korpitsch, Generalvikar aus Eisenstadt. So möchten die Katholiken aus dem Burgenland, durch deren Diözese der Martinusweg ebenfalls führt, die Bedeutung Europas betonen. Von Hechingen nach Rottenburg führte die erste Etappe am Montag. Am heutigen Dienstagvormittag folgte eine Führung durch die Bischofsstadt Rottenburg und nachmittags wanderten die Pilger nach Oberndorf. Herrenberg und Böblingen sind weitere Stationen in den kommenden Tagen. „Wir freuen uns schon “, sagte Generalvikar Korpitsch. Die ersten Erfahrungen auf dem Martinusweg seien „beeindruckend und wunderschön“ gewesen. Rolf Seeger und Achim Wicker von der Martinusgemeinschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart sorgten zusammen mit vielen Helfern für die Begleitung der Besucher aus Österreich und lieferten vielfältige Informationen über Kirchen und Kapellen entlang des Weges. Der Europarat hatte die Route des Martinusweges 2005 in die Liste der Kulturwege aufgenommen. Der Weg führt von Szombathely, dem Geburtsort des Heiligen in Ungarn, über verschiedene Routen nach Tours in Frankreich, wo Martin begraben liegt. Bereits in der vergangenen Woche machte Bischof Gebhard Fürst mit einer rund zweistündigen Pilgertour auf dem Martinusweg quer durch Stuttgart auf die Bedeutung Europas und auf die anstehende Europawahl aufmerksam. Als Gründer der ersten Mönchsgemeinschaft Europas habe der Heilige Maßstäbe für ein Miteinander in Gerechtigkeit und Frieden gesetzt, sagte Bischof Fürst. Grundvoraussetzung, um in Europa heute aufzubrechen und sich gemeinschaftlich den Herausforderungen zu stellen, sei, dass die Völker sich kennen. „Viele Staaten wurden in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen, aber es wurde zu wenig getan, um einen geistigen Austausch zu fördern“, hielt er fest. Kennenlernen aber sei notwendig. Diesen Gedanken greifen die Organisatoren aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf und erfüllen ihn mit Leben: Mit im Abendprogramm der Besucher steht so ein „Eat and Meet“, bei dem die Pilger in Familien eingeladen werden. „Bunt gemischt“ werde da die Zusammensetzung rund um die Tische sein, sagt Generalvikar Korpitsch. Und er ist sich sicher: „Das wird interessant.“

Die Gruppe aus Eisenstadt mit Pfarrer Gerhard Bundschuh und Geschäftsführer Achim Wicker vor der Kirche in Bechtoldsweiler

Beim "meet and eat" bei Familie Albercht in Rottenburg

Gruppenbilder mit der Besuchergruppe aus Worms, Vorsitzenden Monika Bucher und Pilgerführer Andreas Nick

Foto: Hannes Artner und St. Martinusgemeinschaft / Text: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Pilgern für Europa mit Bischof Fürst in Stuttgart

Für Europa durch Stuttgart: Bischof Fürst führt Pilgertour an Auf dem Martinusweg durch Stuttgart – Katholiken aus Ungarn und Frankreich pilgern mit

Rottenburg/Stuttgart. Mit einer rund zweistündigen Pilgertour auf dem Martinusweg quer durch Stuttgart hat Bischof Gebhard Fürst am Dienstagabend (7. Mai) auf die Bedeutung Europas und die Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai aufmerksam gemacht. Unterwegs mit zahlreichen Pilgern mehrerer Nationen bezeichnete Bischof Fürst den Martinusweg als „begehbares Symbol der Einheit und des Friedens“. Zielort des gemeinsamen Pilgerns war die Kirche St. Martin in Bad Cannstatt. Um gemeinsame christliche Werte in Europa zu betonen, schlossen sich Mitglieder der Stuttgarter Französischen und Ungarischen Katholischen Gemeinde der Pilgertour an. Mit einem Aufruf des Rottenburger Bischofs zur Europawahl erfolgte der Pilgerstart in der katholischen St.-Thomas-Morus-Kirche in Stuttgart-Heumaden: „Ich bitte die Bürger Europas darum, sich auf den Weg zu machen – zur Wahl am 26. Mai und gleichzeitig zu einem friedlichen und solidarischen Europa“, sagte Bischof Fürst. Begleitet auf dem Martinusweg in Richtung Bad Cannstatt wurde er von Mitgliedern der Katholischen Französischen Gemeinde. Als Gründer der ersten Mönchsgemeinschaft Europas sei der Namenspatron des Pilgerweges, Martin von Tours, Kristallisations-Punkt für ein Leben in Gemeinschaft. „Er hat Maßstäbe gesetzt, die wegweisend sind für ein Miteinander in Gerechtigkeit und Frieden“, betonte Bischof Gebhard Fürst in seiner Ansprache in der Cannstatter Martinskirche. Grundvoraussetzung um in Europa heute aufzubrechen und sich gemeinschaftlich den Herausforderungen zu stellen sei, dass die Völker sich kennen. „Viele Staaten wurden in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen, aber es wurde zu wenig getan, um einen geistigen Austausch zu fördern“, sagte der Rottenburger Bischof. Kennenlernen sei notwendig, da die Völker Europas unterschiedlicher ethnischer Herkunft sind. Bischof Fürst lud alle Bürger dazu ein, „mit dem Kompass des Martin von Tours in der Tasche“, den europäischen Weg weiter zu gehen. Zum gemeinsamen Abschluss in der Cannstatter Martinskirche waren auch Mitglieder der Ungarischen Katholischen Gemeinde Szent Gellért gekommen; sie waren als Pilgergruppe in Stuttgart-Gablenberg gestartet.

Das Video zu "Pilgern für Europa" finden Sie hier: Video

Fotohinweis: Bischof Gebhard Fürst geht für Europa auf die Straße: Gemeinsam mit Mitgliedern der Französischen Katholischen Gemeinde pilgerte er am Dienstagabend von Stuttgart-Heumaden aus auf dem Martinusweg nach Bad Cannstatt. Sein Anliegen dabei: Die Bürger Europas mögen sich auf den Weg machen – zur Wahl am 26. Mai und gleichzeitig zu einem friedlichen und solidarischen Europa im Sinne des heiligen Martin. Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart/Pfann

Zwei Pilgerinnen unterwegs von Erding bis Mainz

Im letzten Jahr sind Elfriede Simon und Monika Schulz von Szombathely nach Erding gepilgert. In diesem Jahr setzen sie ihr Pilgern auf dem Martinusweg fort und wollen bis ins Bistum Mainz kommen. Beide erfahren viel Gastfreundschaft und Unterstützung auf ihrem Weg: "Inzwischen sind wir auf dem Weg, am 25.4. die erste Etappe von Erding nach Marzling. Hatten schon viele tolle Erlebnisse, z. B. hat uns der Bischof von Augsburg handschriftlich unseren Pilgerpass signiert und ein Selfie mit ihm war auch drin - im Dom. Ulrico Ackermann hat uns in Augsburg betreut, und Herrmann Franze hat uns persönlich bei sich zu Hause aufgenommen, da die Übernachtungsmöglichkeiten hier schwierig sind. Auch Ilga Ahrens hat uns eine Privatunterkunft vermittelt und uns in Landsberg vorbildlich betreut. In Kaufbeuren sind wir  im Crescentiakloster untergebracht und werden von Laszlo Kasztner empfangen. Vielen Dank für Ihre Empfehlungen. "

Text: Achim Wicker / Elfriede Simon und Monika Schulz Foto: Elfriede Simon und Monika Schulz

Vor der Stadtpfarrkirche St. Martin in Kaufbeuren / Foto: László Kasztner

Samstagspilgern in Oberschwaben

Am Samstagmorgen begann um 9.00 Uhr in Arlach das Samstagspilgern. Mit einem Gebet zum H. Martinus für den Weg nach Bonlanden gingen wir los. Auch der Himmel hatte an diesem Tag an uns gedacht. Kein Regen fiel und so gingen 33 Pilger in aller Stille und Gebet in Richtung Tannheim, zum ersten Teil unserer Etappe. Von Mesner H. Weber wurden wir mit Glockengeläut der Kirche St. Martin in Tannheim empfangen. Eine Kerze des Hl. Martinus war schon angezündet und eine kleine Andacht mit einem Lied abgehalten. Einfach wunderschön. Nun ging es weiter in Richtung Berkheim zur Kapelle Maria Hilf. Ein wunderschöner Ort um ein Lied zur Hl. Mutter Gottes zu singen ( Segne du Maria..). Die Pilger waren sehr berührt. Nun ging es weiter zur Pfarrkirche St. Konrad /St. Willebold,  auch ein Ort am Weg der „Via Sancti Martini“ Wir wurden vom dortigen Mesner Edgar Kunz schon erwartet und begrüßt. Auch er hatte für uns Kerzen angezündet und eine kleine Andacht wurde gehalten. Danach ging es weiter zur Bäckerei Huber, wo wir von der Familie Huber zu einem Imbiss eingeladen wurden. Es war einfach wie im Paradies. Es gab reichlich zu essen und zu trinken und alle wurden satt. Wer wollte konnte sich durch eine Spende noch bedanken. Nun konnten wir unsere letzte Etappe gestärkt beginnen. Nach 13 km hatten wir unser Ziel erreicht. In der Klosterkirche in Bonlanden erwarteten uns schon Pfarrvikar Gorden Asare und Sr. Antonia Es wurde eine Hl. Messe als Abschluss eines schönen Pilgertages abgehalten. Mit einem Dankesgebet an den Himmel und anschließendem Segen  für den guten Verlauf beendeten wir unseren Pilgertag. Anschließend ging es noch ins Klosterkaffee zu Kaffee und Kuchen. Alle Pilger waren sichtlich angetan und berührt von diesem Pilgertag und der Begegnung mit dem Hl. Martinus. Alle wünschten sich eine Wiederholung, Für alle war das „Beten zu Fuß“ ein besonderes Erlebnis. Ein schöner und besinnlicher Tag ging zu Ende und für mich als Wegepate und Pilgerbegleiter war es etwas Besonderes, glücklichen und zufriedenen Menschen zu begegnen. Danke sagen möchte ich an dieser Stelle auch der Mesnerin in Arlach, Frau Melani Blanz, die die Kapelle wieder wunderschön mit Blumen geschmückt hatte. Für die pastorale Unterstützung  vielen Dank an die Pastoralreferentin, Frau Weiß und dem zusätzlichen Wegebegleiter Robert Ulrich. Und: Danke auch an alle, die diesen Weg zu Ehren des Hl. Martinus  mitgegangen sind. Ihr Wegepate Link Rudolf

Start in Arlach an der Diözesangrenze

Ankfunft im Kloster Bonlanden

Texte und Fotos: Rudolf Link, Arlach

 

Pilgern für Europa am 7. Mai in Stuttgart mit Bischof Fürst

Am 26. Mai wird das 9. Europäische Parlament gewählt. Bischof Fürst lädt deshalb am Dienstag, 7. Mai 2019 ein, mit ihm gemeinsam im Geiste des Martin von Tours für ein offenes, menschenfreundliches Europa und eine Kultur des Teilens einzutreten. Zwei Pilgergruppen, die eine in der St. Thomas Morus-Kirche, Korianderstr. 34, Stuttgart-Heumaden, Sitz der Französischen Katholischen Gemeinde, Sainte Thérèse de l´Enfant Jésus, die andere in der Kirche Bruder Klaus, Albert-Schäffle-Straße 30, Stuttgart-Gablenberg, Sitz der Ungarischen Gemeinde, Szent Gellért. starten am 7. Mai 2019 um 17:15 Uhr.
Ziel ist die Kirche St. Martin, Bad Cannstatt, Brückenstr. 22, 70376 Stuttgart. Nach ca. fünf Kilometer Fußmarsch und auf der zweiten Route mit einer kurzen Fahrt mit der Stadtbahn treffen die Pilger ca. um 19:15 Uhr ein. Beendet wird der Pilgertag mit dem Bischof mit einer Abendandacht.

Die St. Martinusgemeinschaft lädt alle Menschen, die für offenes, menschenfreundliches Europa und eine Kultur des Teilens eintreten wollen, sehr herzlich zum Mitpilgern ein.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Handzettel und dem Plakat.

Martinusweg in Bayern auf Landshuter Pilgermesse

Vor kurzem informierte die Bayern AG der St. Martinusgemeinschaft e.V. auf der Landshuter Pilgermesse über den Martinusweg in Bayern. Neben Urlico Ackermann, Gerhard Drescher und Klaus Fleck von der Bayern, waren auch Monika und Wolfgang Bucher vor Ort. Ein herzliches Dankschön der Stadt Landshut für die tolle Unterstützung bei der Standgestaltung und die leckeren Pilgersnacks.

Vollversammlung der St. Martinusgemeinschaft in Rottenburg

Harmonisch verlief die Vollversammlung der St. Martinusgemeinschaft im Martinshof in Rottenburg, zu der die Vorsitzende Monika Bucher über 20 Mitglieder begrüßen konnte. Neben dem Rechenschaftsbericht standen der Jahresabschluss 2018 und der Wirtschaftsplan 2019 auf dem Programm. In Kleingruppen wurde zu den Themen "Internationale Zusammenarbeit", "Unterstützung des Vorstands" und "Ideenwerkstatt" gerarbeitet. Im Anschluss führte Rolf Seeger einen Teil der Gruppe durch die Sülchenkirche, Grablege der Rottenburger Bischöfe.

Broschüre aller Kulturwege in Deutschland veröffentlicht

Entdecken Sie Europa auf faszinierenden Reisen durch Raum und Zeit. Europas reiches Kulturerbe könnte vielfältiger nicht sein! Bräuche, Traditionen und gemeinsame Erinnerungen verbinden Menschen über den ganzen Kontinent. Durch das Reisen auf den unterschiedlichsten Wegen und Routen entwickelte sich über Jahrtausende eine kulturelle Identität, die Europa zu der Gemeinschaft macht, in der wir heute ganz selbstverständlich leben. Seit 1987 zeichnet der Europarat internationale Netzwerke als „Kulturrouten des Europarates“ aus, die diese Routen lebendig werden lassen, indem sie interdisziplinär im Bereich (Kultur-)Tourismus, historische Forschung, Kunst und Kultur, Bürger- und Jugendaustausch zusammenarbeiten. Eine Reise auf den Kulturrouten des Europarats macht uns unsere kulturellen Wurzeln deutlich und erlebbar. Indem Sie den thematischen Routen quer durch Europa folgen, überwinden Sie Grenzen und Jahrhunderte, schlagen Brücken zu unseren Nachbarn, erkennen Einheit in Vielfalt und erleben Verständigung zwischen unterschiedlichen Menschen und Völkern. Immer wieder werden Sie dabei auch auf Kreuzungen stoßen, an denen kulturelle Einflüsse zusammentreffen. Begeben Sie sich auf eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit und entdecken Sie Ihr Europa auf den Wegen der 33 Kulturrouten des Europarats! Die 17 Routen, die Mitglieder in Deutschland in Deutschland haben, werden in diesem Heft vorgestellt.

Zur Broschüre "Kulturrouten in Deutschland"

Pilgerwoche durch Hohenlohe - jetzt anmelden

Mitte August lädt die St. Martinusgemeinschaft zum Pilgern durch Hohenlohe mit Abschluss auf der Bundesgartenschau BUGA in Heilbronn ein. Monika und Wolfgang Bucher begleiten die Gruppe beim Fußpilgern durch die malerische Landschaft von Bad Mergentheim durchs Jagsttal nach Kloster Schöntal und bis nach Erlenbach. Ziel der Gruppe ist zum Abschluss die BUGA.

Weitere Informationen erhalten Sie im Informationsflyer und im Anmeldeformular.

Katholisches Sonntagsblatt berichtet über den Martinusweg

Kurz vor dem Start der neuen Pilgersaison berichtet das Katholische Sonntagsblatt ausführlich über den Martinusweg und ei Pilgerangebote. Auf zwei Seiten bringt Redakteurin Karin Lutz-Efinger den Leserinnen und Lesern das Pilgern auf dem Martinusweg näher.

Den Artikel finden Sie hier zum download: Artikel Martinusweg

Martinusgemeinschaft auf der Hamburger Pilgermesse

44 Stände und über 1000 Besucher zählte die 11. Hamburger Pilgermesse am vergangenen Wochenende. Für dei St. Martinusgemeinschaft waren die Vorsitzende Monika Bucher und Geschäftsführer Achim Wicker mit dabei. Kurz vor Ende hieß es dann am Stand des Martinusweges bereits "ausverkauft". Es waren so viele Interessenten gekommen, dass das Material gerade so gereicht hatte.

Neben der Informationen von Interessierten ist die Hamburger Pilgermesse alljährlich vor allem eine große Plattform für alle Verantwortlichen von Pilgerwegen. Höhepunkt war auch dieses Jahr wieder das Sternpilgern von drei Startpunkten in Hamburger Stadtteilen aus zur Hauptkirche St. Jakobi. Feierlichen zogen rund 150 Sternpilger in die Kirche ein.

Wir wären dann soweit!

Unsere große Karte ist für viele interessant.
Fotos: St. Martinusgemeinschaft e.V.

Erste Pilgerwanderkarte im Burgenland vorgestellt

Mehr als 1 Million Pilger gibt es jährlich in Österreich - Tendenz steigend, denn Pilgern erfreut sich seit vielen Jahren einer immer größeren Beliebtheit. Pilgern ist dadurch mittlerweile aber auch zu einem nicht unwesentlichen Tourismuszweig geworden, der neue wirtschaftliche Impulse schafft. Das Burgenland hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, alte Pilger- und Wanderwege neu zu beleben. „Pilgern ist für viele Menschen zu einer Art spirituellen Entschleunigung geworden. Es freut mich deshalb sehr, dass wir heute die ‚1. Burgenländische Pilger(wege)karte‘ präsentieren können, bei der die burgenländischen Pilgerwege und kulturhistorischen Gebäude vorgestellt werden. Die neue Pilger(wege)karte bietet interessierten Menschen einen genauen Überblick über alle Pilger- bzw. Wanderwege im Land und soll als kleine Unterstützung und zur Orientierung dienen“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl. Bereits vor einigen Jahren wurden im Land die Wege um die traditionellen Pilger- und Wallfahrtsstätten mit den bestehenden Pilgerwegen und Wallfahrtsorten vernetzt und mit zusätzlichen touristischen Angeboten, wie Naturlehrpfaden, Themenwegen, Museen sowie mit Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben zu einem regionalen Gesamtangebot verbunden. Besonders wichtig dabei war es, neben den bedeutenden Pilgerstätten und Wallfahrtsorten die kulturhistorischen Besonderheiten der Regionen in die Routen mit einzubeziehen. Weiters wurde darauf geachtet, dass sich dieses Projekt nicht nur auf die Fußwallfahrt beschränkt, sondern dass auch Angebote für Radfahrer und Busgruppen geschaffen werden. Die Pilger- und Wanderwege sollen hinkünftig aber auch grenzüberschreitend zusammengeführt und vernetzt werden, wobei dieses Vorhaben in die angrenzenden Bundesländer, in die Slowakei und nach Ungarn reichen soll.

Bildtext (v.l.n.r.): Initiator Franz Renghofer, Landeshauptmann Hans Niessl, Hannes Anton, Geschäftsführer Bgld. Tourismus, und Generalvikar Martin Korpitsch präsentierten die "1. Burgenländische Pilger(wege)karte"

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice / Text: Landesmedienservice Burgenland

Die Welt braucht mehr Martinus

Treffen der Martinuswegverantwortlichen aus Ungarn, Deutschland und Österreich in Eisenstadt

Seit 2005 ist die via sancti Martini eine eingetragene Kulturstraße des Europarates. Die Südroute verläuft von Szombathely, über Slowenien, Kroatien, Italien, Frankreich nach Tours. Dieser Weg orientiert sich an den Wirkungsstätten des Heiligen Martin in Südeuropa. Eine Nordroute gibt es über Utrecht (Niederlande) und Erfurt. Seit September 2016 verläuft mit der Mittelroute ein weiterer Martinuspilgerweg "via sancti Martini" durch Europa. Der Weg beginnt in Szombathely (Ungarn), der Geburtsstadt des Heiligen Martin und verläuft durch Österreich, Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich bis nach Tours, wo der heilige Martin Bischof war. Das Wegenetz umfasst insgesamt über 2.500 Kilometer. Auf diesem Pilgerweg werden sowohl Kirchen und Einrichtungen verbunden, die unter dem Patronat des heiligen Martin stehen, wie auch ab Worms Orte an denen der Heilige zu Lebzeiten gewirkt hat. Der Pilgerweg ist in Teilstücken bereits ausgeschildert. Das gelbe Martinskreuz und der "Pas des St. Martin" (Fußbabdruck des Heiligen Martin) leiten die Pilger auf ihrem Weg.Der Martinusweg verbindet aber nicht nur Orte  sondern vor allem Menschen. So fand Anfang Februar ein Treffen der Martinuswegverantwortlichen bei uns in Eisenstadt statt. Róbert Orbán aus Ungarn, Achim Wicker aus Deutschland und die Kollegen aus den österreichischen Diözesen durch die der Martinusweg führt – sind der Einladung des Vorsitzenden der St. Martinus-Gemeinschaft Eisenstadt, Generalvikar Martin Korpitsch, gefolgt und haben sich im Haus der Begegnung in der Martinststadt ausgetauscht.Dabei sind die Ausgangslagen ganz unterschiedlich. Während in Ungarn und in Deutschland die Arbeiten (Markierung, Karten, Folder und Flyer, Werbeveranstaltungen, themen- und zielgruppenspezifisches Pilgern, … ) relativ weit fortgeschritten sind, ist es in Österreich - das erst vorigen Herbst Jahr den St. Martinus-Gemeinschaften beigetreten ist - noch nicht so weit.Schwerpunkt für die St. Martinus-Gemeinschaft Eisenstadt ist in diesem Jahr vor allem die von 12. bis 17. Mai geplante Pilgerreise auf dem Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.Fix ist bereits, dass traditionell am Samstag vor dem Palmsonntag ins neue Pilgerjahr gestartet wird. Wir im Burgenland wollen heuer von Pamhagen nach Frauenkirchen gehen. Auch in anderen Diözesen starten die Pilger an diesem Tag, wobei in manchen anderen - wie zum Beispiel in Oberösterreich oder in Baden-Würtemberg daraus die Tradition des „Samstagspilgern“ entstanden ist. Eine Initiative die vielleicht auch für uns denkbar wäre. Weiters wurde bei der Tagung die Idee eines gemeinsamen Martinusweg-Pilgerführers für Ungarn und Österreich  von Szombathely bis nach Passau angedacht. Für Deutschland ist gerade einer im Entstehen.Auch die Initiative von Bischof Gebhard Fürst „Pilgern für ein offenes Europa im Geiste des Heiligen Martin" im Mai vor der Europawahl wurde angesprochen.Vorgestellt wurde auch das von der St. Martinus-Gemeinschaft angedachte neue Pilgerprojekt „Wir gehen auf Tour(s)“ - welches anlässlich des 60-Jährigen Jubiläums unserer Diözese im Jahr 2020 bald starten wird.

Beim Treffen in Eisenstadt (vlnr): Róbert Orbán (Ungarn), Achim Wicker (Deutschland), Reinhilde Woditsch, Leo Führer (Wien), Generalvikar Martin Korpitsch, Karl Woditsch

Foto und Text: Diözese Eisenstadt

Martinusweg auf der Tourismusmesse CMT

Am 12. Januar 2019 startet die Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Die St. Martinusgemeinschaft ist am ersten Wochenenden in Halle 10 zu finden, wo sie gemeinsam mit den Pilgerfreunden vom Jakobusweg über den Martinusweg informiert. Die ganze Zeit über bis zum 20. Januar finden Sie uns in Halle 6 beim Stand der Kirchen und im Forum der Kirchen am Eingang Ost, wo es jeden Tag einen Vortrag zum Martinusweg gibt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bereits am ersten Messewochenende kamen sehr viele Besucher zum Pilgerstand in Halle 10 um sich zu informieren. Auf der Bühne standen Constantin Weyrich und Alexander Schwab zusammen mit anderen jungen Pilgern Rede und Antwort.

Übersicht der Vorträge

Hallenplan Martinusweg auf der CMT

Fotos: St. Martinusgemeinschaft e.V.

Samstagspilgern 2019 mit vielen Angeboten

Neuer Flyer Samstagspilgern erscheint druckfrisch zur Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Über 20 Angebote "Immer wieder samstags - unterwegs auf den Spuren des Heiligen Martin"stehen interessierten Pilgerinnen und Pilgeren 2019 zur Verfügung. In Zusammenarbeit von Dekanten, Pilgerführer und der St. Martinusgemeinschaft konnte auch für die kommende Pilgersaison wieder ein attraktives Angebot in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Bayern und Trier auf die Beine gestellt werden. Höhepunkte sind im kommenden Jahr das Pilgern mit Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg nach Oberndorf am Neckar am 5. Oktober und die Einweihung des thematischen Martinusweges mit neun inhaltlichen Tafeln unterhalb der Erolzheimer Bergkapelle im Dekanat Biberach am 23. Juni 2019. Erstmals findet auch ein Samstagspilgern in der Diözese Augsburg statt. Darüber hinaus lädt die St. Martinusgemeinschaft zu einer Fußpilgerreise auf dem eurpopäischen Martinusweg in Österreich, einer Pilgerwoche in Hohenlohe und Heilbronn und drei Pilgertagen in Oberschwaben ein.

In der Diözese Linz lädt Christine Dittelbacher zu Angebote "Pilgern auf dem Martinusweg in Ober-Österreich" ein.

Alle weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsflyer, der ab 15. Januar 2019 auch über die Expedition der Diözese direkt bestellt werden kann.

Informationsflyer "Samstagspilgern 2019 " zum download

 

Der Martinusweg verbindet

Der ausgeschilderte Martinusweg, der direkt an meiner seelsorglichen Arbeitsstelle in einer Martinusgemeinde im Großraum Stuttgart vorbeiführt und der 10-monatige Aufenthalt einer ungarischen Austauschschülerin in unserer Familie waren ein willkommener Anlass für mich, meine Frau und unsere Tochter, in den Sommerferien nach Ungarn aufzubrechen. Wir wurden von unserer Gasttochter und ihrer Familie herzlich willkommen geheißen und konnten dadurch Land und Leute vertiefter kennen lernen. Am Ende unserer Reise fuhren wir dann nach Szombathely. um etwas vom Beginn des Lebenweges des Hl. Martin aufzunehmen. Durch die Vermittlung von Achim Wicker, Geschäftsführer der Martinusgemeinschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V., wurden wir in Szombathely von Pfarrer Janos Schauermann freundlich empfangen. Er führte uns durch die Krypta und Kirche und das Museum und gab uns in deutscher Sprache einen Einblick in die lange Kirchengeschichte vor Ort. Mit dem Pilgerstempel im Pilgerausweis, einer kleinen Martinuskerze und dem Pilgersegen entließ er uns auf unseren Weg. Für mich war es ein besonderes Erlebnis, gute 800 km von meinem gewohnten Martinusumfeld zu stehen, sozusagen am Anfang, dort wo für Martinus alles begann. Für den kommenden Tag hatten meine Frau und unsere 8-jährige Tochter verabredet, dass wir eine Tagesetappe von Köszeg nach Zsira pilgern wollten. Der erste beeindruckende Abschnitt war, als wir bei Olmod auf die offene Grenze zwischen Ungarn und Österreich stießen. Ohne genaues Hinsehen könnte man leicht die Grenzsteine im Wald übersehen. Alles wirkt so ruhig und friedlich im Sonnenschein. Es fällt mir als Außenstehendem schwer, die Tragödie des sogenannten „Eisernen Vorhangs“ zu erfassen, die hier bis 1989 traurige Wirklichkeit war. Ich bin sehr dankbar für diese offene Grenze, die den Kontakt zu lieben Menschen erleichtert und so auch den Martinusweg von seinem Beginn in Szombathely (Ungarn) über Österreich und Deutschland bis zu seinem Ende in Tours (Frankreich) erst möglich macht. Gerade in der jetzigen Zeit ist es nötiger denn je, das Verbindende zwischen den europäischen Länder zu betonen. Ich bin dankbar für St. Martinus als europäischen Heiligen. Auf halber Strecke liegt der Ort Horvatzidany. Schon am Vorabend hatte uns  Pfarrer Janos Schauermann telefonisch im dortigen Pfarrhaus angekündigt. Auch hier wurden wir herzlich von Pfr. Dumovits in Empfang genommen. Da unsere Tochter kurz vor dem Ort auf der Landstraße ihre Knie aufschürfte und bei jedem Schritt jammerte, war uns Eltern klar, dass unser Pilgerweg am Pfarrhaus in Horvatzidany enden würde. Doch oh Wunder – nach einer erfrischenden Pause schnappte sich Pfr. Dumovits seine Wanderstöcke und machte sich mit uns auf den Weg. Und bis wir das richtig realisiert hatten, war er mit uns aus dem Ort hinausgelaufen und auf dem Weg zur nächsten Ortschaft. Es hat mich sehr beeindruckt, wie sich der alte Herr im Anzug bei der Mittagshitze auf den Weg gemacht hat und uns damit so motiviert hat, dass wir auch noch den letzten Teil der Tagesetappe gehen konnten. Begleitung tut gut – das war eine eindrückliche Wegerfahrung. So gefüllt konnten wir mit großer Dankbarkeit am nächsten Tag dann gut wieder Richtung Heimat aufbrechen.


Text und Fotos: Hans-Jürgen Winkler

Martinspilger aus der Diözese Eisenstadt und Österreich kommen zu Besuch

Im Mai 2019 werden Pilgerinnen und Pilger aus der Diözese Eisenstadt und den anderen österreichischen Diözesen am Martinusweg Wien, St. Pölten und Linz zu Besuch nach Rottenburg kommen. Vier Tage lang sind die Pilger mit Generalvikar Martin Korpitsch zu Fuß auf dem Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterwegs. .

Fußpilgerreise auf dem Martinusweg in Österreich - Anmeldung ab jetzt möglich

Im Juni 2019 bietet die St. Martinusgemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Diözesanpilgerstelle der Caritas Rottenburg-Stuttgart eine Fußpilgerreise auf dem europäischen Martinusweg in Österreich an. Vier Tage lang pilgern die Teilnehmer von Kosterneuburg bei Wien nach Krems an der Donau. Begleitet wird die Reise von Pfarrer Gerhard Bundschuh und Geschäftsführer Achim Wicker.

Weitere Informationen zur Reise und zur Anmeldung erhalten Sie in der Reiseausschreibung.

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