Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Aktuelles

Monika und Elfriede erreichen nach 3000 km Tours

Monika und Elfriede haben es geschafft: nach über 3000 Kilometern sind die beiden Pilgerinnen endlich in Tours angekommen.  Am Sonnntag, 26. September erreichten Sie um 15 Uhr die Kathedrale St Martin in Tours. Soeur Marie Chrisostome hat die beiden dort sehr herzlich begrüßt.  Am Montag treffen sie Bruno Judic vom Centre Culturel de Saint Martin und übermorgen gibt es ein Gespräch mit Patrick Lesage und zwei französischen Pilgern. Die St. Martinusgemeinschaft wünscht den beiden nun noch schöne Tage in Tours und ist gespannt, was sie auf den Spuren des heiligen Martin so alles erlebt haben!


Foto und Text: Monika und Elfriede

 

5 Tage, 80 Kilometer - Martinusweg Hohenlohe-Franken begeistert

Bischof Gebhard Fürst begleitet die Gruppe an zwei Tagen

80 Kilometern an fünf Tagen legte eine Pilgergruppe um Geistlichen Begleiter Pfarrer Gerhard Bundschuh, Ursula Binder von der Diözesanpilgerstelle der Caritas und Geschäftsführer Achim Wicker in der zweiten Septemberwoche auf dem Martinusweg Hohenlohe-Franken zurück. Nach dem Start in Bad Mergentheim, ging es unter ortskundiger Führung von Dekanatsreferent Dr. Thomas Böhm nach Stuppach, wo die weltbekannte Stuppacher Madonna bewundert wurde. Am Abend erreicht die Gruppe das Jagststädchen Dörzbach, wo noch die Besichtigung der Kapelle Sankt Wendel am Stein und ein leckeres Abendessen beim Griechen auf dem Programm stand. Gut ausgeschlafen ging es am nächsten morgen weiter nach Marlach, wo die Gruppe bereits herzliche zur Mittagspause empfangen wurde. Mit dabei ab jetzt auch Bischof Dr. Gebhard Fürst. In Westernhausen wurde die Gruppen ebenfalls herzlich begrüßt und pilgerte von dort über den Wallfahrtsort Neusaß ins Kloster Schöntal. Höhepunkt des Tages war der Festgottesdienst mit Bischof Gebhard Fürst. In seiner Predigt ging er auf die Bedeutung des heiligen Martin für Europa ein, das eine neue Kultur des Teilens brauche. AnTag 3 begleitete dann nicht nur Bischof Fürst die Gruppe, sondern auch Dekan Ingo Kuhbach und weitere Pilger aus den Dekanaten Hohenlohe und Mergentheim. Über Jagsthausen, wo der Dorfladen eine herrliche Mittagspause bescherte ging es bis nach Widdern. Herzlich und fröhlich klang der Abend dan im Innenhof von Kloster Schöntal aus. Für die Pilger stand am Folgetag die längste Etappe an: 26 km von Widdern bis Erlenbach. Bei gutem Wetter meisterten alle die Strecke, wenn auch manche mit schmerzenden Füßen. Nur noch 9 km waren es dann am letzten Tag zur Katholischen Fachschule in Neckarsulm. Schulleiter Dr. Thomas Ochs, sein Sohn Samuel und zwei Schülerinnen begleiteten die Gruppe und gestalteten Stationen am Martinusrundweg in Neckarsulm. So ging an der Sulm eine ereignisreiche und erfüllte Woche zu Ende, in welcher die Teilnehmerinnen den Weg, ihren Glauben und so manche Lebensgeschichte miteinander und Menschen am Weg geteilt hatten. Beeindruckt waren alle von der große Gastfreundschaft und herzlichkeit der Menschen in Hohenlohe und Franken.

Artikel in der Fränkischen Zeitung

Berichte auf drs.de: Artikel zum Start , Artikel Geheimins des Pilgerns und Artikel zum Abschluss

Videobericht zur Pilgerwoche: Video auf youtube

Start in Bad Mergentheim

Herzlicher Empfang in Marlach

Auf der Jagstbrücke

Die Pilgergruppe in Neckarsulm

Text: Achim Wicker, Fotos: Guzy / Drs

 

Jakobuspilgerin trifft Martinusweg

Für ihren Pilgerweg auf dem Jakobsweg von München nach Kempten vom Samstag, 28. August  bis Sonntag, 5. September hatte ich meiner Kollegin Dr. Judith Schoch meine Martinusweg-Schirmmütze gegeben. So war Judith immer gut beschirmt. Zum Dank schickte sie diese tollen Fotos, wie sie in Marktoberdorf auch auf den Martinusweg kam und die via sancti martini-Tafel entdeckte. Danke Judith, dass Du – unterwegs und auch hier in Bruchsal im Caritasverband - die Anliegen des Martinusweges immer mitträgst.

Text: Barbara Gitzinger, Foto: Judith Schoch

 

Trier - Radwallfahrt mit Kommunionkindern auf Martins Spuren

Eine kleine Kommunionkindergruppe traf sich mit ihrer Gemeindereferentin und zwei erwachsenen Begleitern an einem Ferientag am 19.8. vor der Kirche St. Helena in Trier-Euren. Hans-Georg Reuter gab eine kurze Einführung in das Leben des hl. Martin - bekannt die Geschichte von der Mantelteilung, unbekannt die Konsequenz daraus: seine Taufe als Soldat. Nach dem Pilgersegen radelten wir zur Mosel. Ein Rasenplatz lud dazu ein, darüber nachzudenken, was das bedeutet, „nur den halben Mantel herzugeben“. Im Schatten alter Bäume am Schloss Monaise ein paar Gedanken zu „Martin heilt in Trier Kranke “ und zum Thema pilgern: „Für wen gehst du?“. Bei der nächsten Station an der Kapelle in Oberkirch ging es um „Martins Zusammenstoß mit dem Kaiser in Trier und seinen kummervollen Heimweg hier entlang der Mosel“. Der Abschluss der Fahrradwallfahrt auf Martins Spuren war dann in der Kirche St. Martinus in Trier-Zewen am Kriegerdenkmal, wo anstelle des Bettlers ein Soldat des 1. Weltkriegs den behelmten Reiter St. Martin stellvertretend für die gefallenen Kameraden aus der Pfarrei um seine Fürbitte bittet. Mit einem Vaterunser am Taufbecken und einer Fahrrädersegnung endete unsere kleine Wallfahrt nach knapp zwei Stunden. Rückmeldung der Erwachsenen: Uns und wohl auch den Kindern ist aufgegangen, dass der hl. Martin keine xbeliebige Erzählfigur ist, sondern dass er wirklich gelebt hat, und hier in Trier war und Gutes getan und Schlimmes erlebt hat.

Text und Foto: Hans-Georg Reuter

Walter Klaiber aus Nusplingen - Wegpate am Martinusweg

Die Gemeinde Nusplingen liegt beschaulich im Bäratal, im südwestlichen Teil der Schwäbischen Alb. Durch diese schöne Ecke unserer Diözesen führt auch der Martinusweg. Um die genau Route festzulegen, brauchte es allerdings jemanden, der die Gegend kennt wie seine Westentasche - und so wurde Walter Klaiber Wegpate des Martinuswegs.  "Ich bin immer unterwegs" Walter Klaiber hat viel Arbeit und Zeit in die Streckenführung und die Beschilderung "seines" Streckenabschnitts gesteckt: Telefonate mit Förstern, das Nachbohren von Schildern sowie das Abfahren und Abgehen der Wegstrecke sind nur einige seiner Aufgaben. Doch der 78-jährige packt gerne an, davon zeugen seine zahlreichen Vereinsmitgliedschaften und Tätigkeiten für die Gemeinde. Und seine Schnitzkunst - denn neben Krippen und Holzdekoration schafft er etwas für Pilgerinnen und Pilger, das man nicht im Laden kaufen kann: handgeschnitzte Pilgerstäbe aus Haselnussholz.

Zum Beitrag:

https://www.drs.de/dossiers/sommerserie/wegpate-walter-klaiber-aus-nusplingen.html

Text und Foto: SMK, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

10 Jahre Martinusweg - Erklärvideo zum Weg veröffentlicht

Wie ist der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstanden? Was hat es mit dem Weg auf sich? Geschäftsführer Achim Wicker erklärt in 120 Sekunden den Martinusweg.

Zum Erklärvideo: https://youtu.be/SrSHfwvuH7A

Text und Foto: SMK, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Martinusweh: Jöhlingen / Dekanat Bruchsal ist angebunden

Die 15 km lange Route wurde ausgeschildert

Der Martinusweg verläuft quer durch Europa. In seinem Streckenverlauf vom Geburtsort des Heiligen Martin in Szombathely (Ungarn) zu seiner Grablege in Tours (Frankreich) kreuzt er auch das Dekanat Bruchsal. Mitte Juli wurde ein Zubringerweg von Jöhlingen zur Hauptroute in Obergrombach ausgeschildert. Dieser neue Streckenabschnitt ist zugleich als Rundweg angelegt. Das Martinuswegenetz umfasst rund 2500 km. Die Hauptroute durch das Dekanat Bruchsal kommt von Eppingen her und schlängelt sich innerhalb des Dekanats von Landshausen (Kraichtal) bis nach Waghäusel – die "Linie" im Dekanatslogo deutet das an. Der Weg führt an Martins-Kirchen und -Kapellen vorbei, entlang an „Orten des Teilens“ wie der Tafel Bruchsal oder an historischen Plätzen, die mit dem Heiligen Martin verbunden sind. Der Weg im Dekanat wird immer mehr genutzt und ausgebaut: schon lange pilgern einzelne Personen und Gruppen auf Wegetappen. Derzeit erarbeitet das Jugendbüro Bruchsal Actionbounds auf dem Martinusweg für Jugendliche. Auch für Jubelpaare soll es bald Angebote auf dem Pilgerweg geben. Jüngst haben acht Pfarrgemeinderäte und Gemeindeteam-Mitglieder aus Jöhlingen einen Zubringerweg ausgeschildert. Er verbindet die Martin-Kirche in Jöhlingen mit der Hauptroute in Obergrombach. Insofern kann er als Einstieg in den Pilgerweg genutzt werden. Gleichzeitig sind die Grundlagen für einen Martinus-Rundweg durch das Dekanat Bruchsal auf den Spuren des Heiligen gelegt: Zu diesem gehören dann die St. Martin-Kirche in Zentrum von Jöhlingen und der Jöhlinger Bürgertreff als künftiger "Ort des Teilens". Jöhlinger Pilger können den neuen Weg in einer 15 km langen Variante zurück nach Jöhlingen gehen und haben so einen „ortseigenen Rundweg“. Bereits im Sommer 2020 hat die Martinusgemeinschaft dem Antrag der Seelsorgeeinheit Bretten-Walzbachtal und des Bürgertreff-Teams Jöhlingen auf eine Wegführung von Jöhlingen nach Obergrombach und der Berücksichtigung des Bürgertreffs stattgegeben. Ansprechperson ist Barbara Gitzinger vom Caritasverband Bruchsal. Seit Jahren engagiert sie sich nicht nur hauptamtlich für den Caritasverband, sondern auch ehrenamtlich in diesem Bereich und ist Bindeglied zwischen Caritas, Dekanat Bruchsal und der Martinusgemeinschaft e.V. Die Martinusgemeinschaft Deutschland hat sich spirituell dem Vorbild des Heiligen Martin verschrieben und setzt sich unermüdlich für den Martinusweg, seinen Ausbau, die europäischen Beziehungen und eine bunte Vielzahl an Pilger-Angeboten ein. Bedingt durch die Corona-Einschränkungen konnte die Ausschilderung des Weges erst jetzt vorgenommen werden. Nach den Sommerferien stehen weitere Schritte an: Der „Bürgertreff“ Jöhlingen wird „Ort des Teilens“. Seine Arbeit entspricht dem Geist des Heiligen Martin. Ein „Ort des Teilens“ können Einrichtungen und Institutionen werden, die sozial, caritativ und diakonisch tätig sind und die aktiv eine Nächstenliebe leben, die sich insbesondere im Teilen ausdrückt. Am 18. September wird der Rund- bzw. Zuweg von Jöhlingen nach Obergrombach offiziell eingeweiht. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderats planen bereits jetzt, Anfang Oktober unter dem Motto „PGR on Tour“ auf Pilgerschaft zu gehen.

Weitere Informationen: Homepage des Dekanats Bruchsal

Text und Foto: Gruppe Jöhlingen

 

Pilgerwanderung auf dem Lechfelder Martinusweg

Am Samstag, den 17. Juli um 08:30 Uhr haben wir die Strecke über ca. 20 km von Lagerlechfeld nach Kaufering unter dem Motto „Pilgerwanderung auf dem Lechfeld“ in Angriff genommen. Mit dem Segen durch Pfarrer Demel und einem Lobpreis vor der profanierten St. Martinskirche und dem Friedensengel, der 1.Station des Lechfelder Friedensweges, ging es weiter in Richtung evangelischer Kirche. Dort stieß Diakon Martin auf uns und es ging nach Klosterlechfeld. Hier steht die 3. Station des Friedensweges ein Obelisk, der die gesamte deutsche Geschichte widerspiegelt. Daneben schauten wir den Kalvarienberg an, den die Franziskaner 1719 errichtet hatten, bevor wir die Wallfahrtskirche Maria Hilf besichtigten, die aufgrund eines Gelübdes 1603 von Regina von Imhof erbaut wurde. Weiter ging es nach Schwabstadl wo wir eine kleine Rast machten, dann entlang östlich des Lechs bis zur Staustufe 18 vor Kaufering. Dort besichtigten wir die beiden KZ-Friedhöfe III die auf dem ehemaligen Verpflegungs-gebäude der NS errichtet wurden. Hier war das größte Außenlager des KZ Dachau mit insgesamt über 30.000 Häftlingen. Nach einer kurzen Erklärung und einem besinnlichen Gedenken ging es weiter nach Kaufering. Dort erschöpft angekommen nahmen wir eine deftige Stärkung zu uns. Auf der Rückfahrt machten wir noch an der evangelischen Versöhnungskirche in Lagerlechfeld mit dem Nagelkreuz von Coventry halt und beschlossen die Pilgerwanderung mit einem Lobgesang.


Artikel und Foto: Hermann Franze

 

Martinsgemeinschaft trauert um Martin Korpitsch

Die St. Martinusgemeinschaft trauert um Martin Korpitsch, Generalvikar der Diözese Eisenstadt, und guter Freund und Wegbegleiter. Martin Korpitsch hat als Generalvikar der Diözese Eisenstadt wesentlich dazu beigetragen, dass im Burgenland nicht nur ein Martinusweg, sondern auch die Etappen der europäischen Mittelroute entstanden. Er war Gründungsmitglied der St. Martinusgemeinschaft Eisenstadt, welche den Martinusweg in Österreich auch auf Europaebene vertritt. Wir durften Martin bei unseren Pilgerreisen nach Ungarn und Österreich als einen guten Freund kennen und schätzen lernen. Gerne erinneren wir uns an seinen Besuch mit einer Pilgergruppe vor zwei Jahren in der Diözese Rottenburg. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen Mitpilger, Mitstreiter für den Martinusweg und guten Freund, sondern auch einen herzensguten Menschen und Seelsorger. Möge er jetzt schauen, was er ein Leben lang geglaubt hat.

Foto: St. Martinusgemeinschaft Eisenstadt

 

Pilgergruß von unterwegs

Martinusweg von Ehingen bis Heilbronn vom 26.03 bis 06.04.2021

Meine Strecke führte von Ehingen bis Eppingen, wobei das Teilstück Kloster Zwiefalten - Gauselfingen fehlt. Es war traumhaft, bin total begeistert. Kann nur positives berichten. Wunderschöne Wege in traumhafter Landschaft, liebevoll ausgesuchte Wegführung vorbei an kulturellen, historischen oder landschaftlichen Höhepunkten. Begeisternd ist es, den Wechsel der Gegend von den Hochflächen der Alb zu den Weinhängen am Neckar zu erleben und selbst die großen Metropolen wie Stuttgart, Ludwigsburg und Heilbronn in "grünen" Zonen zu durchqueren.
Freue mich schon auf Fortsetzung der Wege, besonders in der Region Bodensee - Allgäu - Oberschwaben.

Von Ruth Beck aus Bamberg

SWR 1 am Morgen - Interview mit Achim Wicker

Anlässlich des Fachtags Pilgern der LAG Kirche und Tourismus in Baden-Württemberg und der St. Martinusgemeinschaft e.V. interviewte der Radiosender SWR 1 Geschäftsführer Achim Wicker zum Thema "Pilgern". Dabei kam auch der Martinusweg zur Sprache.

Das Interview und weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Homepage von SWR 1

 

Foto: Karl-Heinz Kuball, Südwestpresse

 

Bistumsmedaille des Bistums Trier an Hans-Georg Reuter verliehen

Trier/Prüm – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 18. April im Anschluss an das Pontifikalamt im Trierer Dom die Bistumsmedaille an Beate Born und Hans Georg Reuter verliehen. Mit der Medaille werden Christinnen und Christen gewürdigt, die durch ihr glaubhaftes Zeugnis und außerordentliches Engagement Bedeutsames in Kirche und Gesellschaft im Bistum Trier bewirkt haben.

Hans-Georg Reuter (78) aus Trier ist seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Bistum und die Hohe Domkirche aktiv. Als Regionalbeauftragter für den europäischen Kulturweg „St. Martin von Tours“ trug der pensionierte Religionslehrer maßgeblich dazu bei, dass der Pilgerweg durch das Bistum GPS-gestützt begehbar ist; für die Trierer Diözese arbeitete er im Vorstand der im Bistum Rottenburg-Stuttgart ansässigen Martinusgesellschaft und ist im Auftrag des Bistums Trier Ansprechpartner für offizielle Delegationen von Pilgergruppen auf dem Martinsweg. „Durch zahlreiche Publikationen und Vorträge lässt er Leben, Werk und Botschaft des Heiligen Martin und dessen Verbindung zum Bistum aufleben und wissenschaftlich fundiert ein facettenreiches Bild des Heiligen entstehen, das weit über das herkömmliche Wissen hinausgeht,“ so Horst Drach in seiner Laudatio. „Du brennst für die Dinge, die dir wichtig sind als Mensch und Christ in dieser Ortskirche von Trier.“ Außerdem ist Reuter Teil des ehrenamtlichen Unterstützerteams der Dominformation und engagiert sich im Lektorendienst der Hohen Domkirche. Eigentlich hätte die Verleihung bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen, wegen der Corona-Pandemie musste sie verschoben werden. Die Ehrung im Dom fand im Rahmen der Heilig-Rock-Tage und unter Einhaltung des bistumsweiten Corona-Schutzkonzepts statt.

Text und Fotos: Inge Hülpes, Bistum Trier

 

Virtuelle Ausstellung - Pilger-Bilder

Vor einiger Zeit bat das Kloster Chorin Pilgerinnen und Pilger aus ganz Deutschland, Fotos von ihrem Pilgerweg zu schicken. Eine Auswahl daraus haben die Verantwortlichen zu einer Ausstellung zusammengestellt die im Kloster Chorin, sobald wie möglich besichtigt werden kann. Schon jetzt ist ein virtueller Rundgang möglich, der einige der Bilder zeigt und die Geschichten dazu sichtbar macht. Das Pilgern wird auch als „Beten mit den Füßen“ bezeichnet. Vielleicht bekommen Sie Lust sich auch einmal auf einen Pilgerweg zu begeben? Das Klicken durch die Ausstellung macht Lust dazu. Mit einem Bild ist auch der Martinusweg vertreten.

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung

 Foto: Kloster Chorin

 

Kirchen beteiligen sich an digitaler CMT - Martinusweg und andere Pilgerwege

Mit einem Video zum Thema Pilgern beteiligen sich die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg am 26. Januar an der Tourismusmesse CMT, die dieses Jahr pandemiebedingt digital stattfindet.Die Kirchen verweisen damit auf ihr reichhaltiges Pilgerangebot, das Menschen helfen soll, eine Auszeit zu nehmen. „Die Kirchen in Baden-Württemberg bauen derzeit ihr Pilgerangebot aus. Denn Pilgern hat eine lange kirchliche Tradition und tut Menschen gut, die eine Auszeit brauchen – gerade auch in schwierigen Zeiten oder bei biographisches Lebensübergängen“, erklärt Ingrid Knöll-Herde, derzeit Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg. Der Videofilm, der eigens für die CMTdigital entwickelt wurde, zeigt wichtige Pilgerwege und -stationen, die quer durch Baden-Württemberg führen, darunter beispielsweise den Jakobusweg, der 1987 zum ersten Europäischen Kulturweg erklärt wurde, und den Martinusweg, der 1300 Kilometer durch Baden-Württemberg führt. Es werden aber auch Angebote für neuere Formen des Pilgerns vorgestellt. Beispielsweise der Rad-Pilgerweg „MeinRadweg“, der von Rottenburg am Neckar über das Donautal und den Bodensee in die Schweiz führt; oder der unter dem Titel „Pilger.Schön“ von den Evangelischen Frauen in Baden entwickelte Pilgerweg, der sich mit inzwischen drei begleitenden Handbüchern gezielt an Frauen richtet. Darüber hinaus lädt das Video dazu ein, lokale Pilgerwege und spirituelle Wanderungen im Nationalpark Schwarzwald und an vielen Orten in Baden-Württemberg zu entdecken. Außerdem möchte der Beitrag zeigen, wie Pilgern das Leben bereichern kann. „Wer sich auf den Weg macht, nimmt Abstand vom Alltäglichen. Pilgern ist Entschleunigung der Bewegung, der eigenen Gedanken und eine Sensibilisierung der Sinne für Eindrücke, die nicht mehr alltäglich sind“, erläutert Ingrid Knöll-Herde. „Pilgernd entdeckt man die Welt neu und hat die Chance, andere oder ganz neue Schwerpunkte zu setzen.“

Link zum Film "Pilgern in Baden-Württemberg"

 

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