Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Aktuelles

Nachruf auf Martin Korpitsch im Blickpunkt Pastoral

Einen Nachruf auf Martin Korpitsch, ehemaliger Generalvikar der Diözese Eisenstadt und Geistlicher Beirat der St. Martinusgemeinschaft hat die Zeitschrift "Blickpunkt Pastoral" veröffentlicht.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Pilgern mit Martin Korpitsch - ein Er-Lebens-bericht

Quelle:Blickpunkt Pastoral
Nr 1/2021, Juli 2021
Hg: Pastorale Dienste der Diözese Eisenstadt

 

Evangelisch.de lässt Pilgerinnen zu Wort kommen

Elfriede Simon und Monika Schulz sind den ganzen Pilgerweg von Szombathely nach Tours gelaufen und erhielten am Ziel ein gewichtiges Geschenk. In einem Bericht auf evangelisch.de erzählen die beiden Pilgerinnen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.

Der ganze Bericht ist nachzulesen auf: Homepage evangelisch.de

Elfriede Simon und Monika Schulz in Tours, Foto: Elfriede Simon

 

Bayerischer Rundfunk berichtet über den Martinusweg

Der europäische Martinusweg „Via Sancti Martini“ war Thema beim Bayerischen Rundfunk. Hermann Franze aus Lagerlechfeld, der verantwortlich ist für die Festlegung der Wege im Bistum Augsburg, kommt ebenso zu Wort, wie Ulrico Ackermann aus Augsburg. Dabei geht es nicht nur um den Martinusweg, sondern natürlich um die Botschaft des heiligen Martin für uns heute und die Orte des Teilens. Gedreht wurde in der Wärmestube der SKM in Augsburg, wo jeden Tag 80 bis 120 Gäste im Hof mit warmen Getränken, Essen, einer warmen Dusche und Kleidern versorgt werden. Willkommen sind in der Wärmestube neben Obdachlosen und Menschen mit kleinem Geldbeutel auch Pilgerinnen und Pilger auf dem Martinusweg.

Den Podast zum Nachören gibt es hier: Homepage Bayerischer Rundfunk

Text: Achim Wicker, Foto: Markus Kaiser/BR

 

Neue Publikation zum Heiligen Martin vorgestellt

Neue Publikation zum Heiligen Martin wurde am 11.11.2021 mit Ehrengast Bischof Dr. Gebhard Fürst in Rottenburg vorgestellt

Unter dem Titel – „Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen“ St. Martin: Mantelteiler. Kriegsdienstverweigerer. Friedensstifter. – erscheint im November eine neue Publikation zum Heiligen Martin. Sie legt den Schwerpunkt auf weniger bekannte Aspekte von Martins Leben und Wirken: seine Abkehr vom Soldatendienst in der Armee des römischen Kaisers, sein Auftreten als Streitschlichter, und sein Einsatz für Andersdenkende. Mit anderen Worten: Martin als Vorbild für gewaltfreies Handeln, gegen den Einsatz von Waffengewalt und für ein friedliches Zusammenleben.

Die Herausgeber – die St. Martinus-Gemeinschaft, das Religionspädagogische Institut Stuttgart und pax christi Rottenburg-Stuttgart – haben gemeinsam mit Bischof Dr. Gebhard Fürst und dem Mainzer Domdekan Henning Priesel in das neue Werk eingeführt. Als Bischöfe zweier Martinsdiözesen unterstützen Bischof Dr. Gebhard Fürst und pax christi-Präsident Bischof Peter Kohlgraf aus Mainz das Anliegen der Publikation.

Das zentrale Anliegen der Publikation ist es, neue Anregungen zur Bedeutung des Martinsgedenkens heute zu geben und neben historischen Hintergründen vor allem pädagogische Materialien für unterschiedliche Zielgruppen zur Verfügung zu stellen. Menschen, die sich in Kirchgemeinden und darüber hinaus mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit der Martinsüberlieferung beschäftigen, werden neue Impulse und Ideen an die Hand gegeben, um St. Martin ein Stück weit neu zu entdecken und für die Aktualität seiner Botschaft heute zu sensibilisieren.

Die ausführliche Pressemeldung der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden Sie hier: Pressemeldung

Hier können Sie die Publikation herunterladen: DOWNLOAD

Die Publikation kann als Printversion kostenlos bestellt werden: pax christi - Internationale Katholische Friedensbewegung, Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart, Postfach 70 01 37, 70571 Stuttgart, Telefon: 0711 9791-4841/4842, E-Mail: paxchristi-rs(at)bo.drs.de

Sie freuen sich über die gelungene Fertigstgellung des neuen Buches, das St. Martin als Friedensstifter zeigt (von links): Achim Wicker, Geschäftsführer der Martinus-Gemeinschaft, Martin Kratschmayer vom Religionspädagogischen Institut Stuttgart, Bischof Dr. Gebhard Fürst, der Mainzer Domdekan Henning Priesel und Richard Bösch, Geschäftsführer von pax christi Rottenburg-Stuttgart. Bild: DRS/Gregor Moser

Text: Pax Christi Foto: DRS/Gregor Moser

 

Delegation bei Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges im Burgenland

Am vergangenen Samstag wurde in Moggersdorf / Burgenland der Martin-Korpitsch-Weg eröffnet. Damit ist ein Teilstück des pannonischen Martinusweges dem ehemaligen Generalvikar der Diözese Eisenstadt Martin Korpitsch gewidmet, der sich ganz wesentlich für das Entstehen des Martinusweges in der Diözese Eisenstadt eingesetzt hat. Eine Delegation aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit ehemaligem Geistlichen Begleiter Prälat Werner Redies, Vorsitzenden Monika Bucher, Stell. Vorsitzendem Constantin Weyrich, Geschäftsführer Achim Wicker und ehem. Vorstand Andreas Nick durfte den Weg von Moggersdorf über Jennersdorf nach St. Martin an der Raab mit eröffnen. In Gedenken an Martin Korpitsch legte die Delegation im Beisein der Mutter und Familie von Martin Korpitsch am Grab eine Grabschale nieder. An der Eröffnung nahmen rund 70 Pilgerinnen und Pilger aus dem ganzen Burgenland, Deutschland und Ungarn teil. Martin Korpitsch war durch seine offene, freundliche und jedem Menschen zugewandte Art ein Seelsorger, der sich im ganzen Burgenland und darüber hinaus großer Beliebtheit erfreute. Auch dem Vorstand der St. Martinusgemeinschaft ist er zu einem Freund und Weggefährten geworden.Überwältigt waren Besucher von der Gastfreundschaft und herzliche Aufnahme durch die St. Martinusgemeinschaft Burgenland und die Familie von Martin Korpitsch.

Der pannoische Martinusweg durchquert das Burgenland von Donnerskirchen im Norden über Eisenstadt bis nach St. Martin an der Raab im Dreiländereck Österreich, Ungarn, Slowenien.

Bericht in der Burgenländischen Volkszeitung

Bericht im ORF Fernsehen (auf Meldungen gehen, dann ist es der dritte Bericht)

 

Am Grab von Martin Korpitsch

Pilgergruppe vor der Kirche St. Martin in St. Martin an der Raab

Überreichung des Wegschildes

St. Martinusgemeinschaft Burgenland, Familie von Martin Korpitsch und die deutsche Delegation

Text: Achim Wicker, Fotos: St. Martinusgemeinschaft

 

Lichertüten zu Sankt Martin - 53.000 Stück verteilt

Wir danken für die überwältigende Beteiligung: alle 53.000 Lichtertüten wurden verschickt.
Die Lichttüten selbst sind damit leider alle schon vergriffen und können nicht mehr bestellt werden. Aber ihr könnt die auch selbst eine Lichttüte basteln

Bitte ladet dazu hier das Ausmalbild herunter: Ausmalbild

Materialien zur Lichtertütenaktion, wie Geschichten, ... gibt es hier: Materialien

 

Liebe Kinder und Familien,

dieses Jahr wird St. Martin wieder ganz besonders! Wir hoffen, dass es viele Martinsumzüge geben wird. Zusätzlich wollen wir wie im letzten Jahr zu einer ganz besonderen Aktion einladen: gemeinsam ein Licht zu teilen und auch so anderen Menschen eine Freude zu machen.

Dafür gibt es kostenlose Lichttüten mit einem Bild von St. Martin. Die Lichtertüten können Kitas, Schulen, Seelsorgeeinheiten kostenfrei bestellen unter

https://expedition-drs.de/produkt/lichtertuete/

Für die Lichtertüten haben wir für Euch drei Aktionsideen:

  • Ihr bemalt zwei Lichtertüten, die eine Tüte behaltet ihr und die andere Lichtertüte verschenkt Ihr an jemanden, der alleine ist, der krank ist, der Mut braucht oder… Und damit könnt Ihr Menschen eine Freude machen - so wie unser Diözesanpatron St.Martin, der dem Bettler mit seinem Mantelstücke eine Freude gemacht hat.
  • Und dann stellt Ihr eure Tüte abends immer um 18 Uhr im Zeitraum von 8.-15.11.2021 in ein Fenster bei Euch zuhause. So erstrahlt an vielen Orten das Martinslicht.
  • Für die dritte Mitmachaktion brauchen wir Eure Fotos rund um das Thema St. Martin. Fotografiert Eure Lichtertüte im Fenster, Eure gebastelte Laterne, Euren Laternenumzug… 

Schickt sie an martinusgemeinschaft@drs.de. Dann werden sie auf http://www.martinuswege.de/lichteraktion/ eingestellt und es entsteht ein buntes Martins-Lichter-Meer auf der Homepage.

Zusätzlich postet Ihr die Fotos mit dem #stmartin2021 auf den sozialen Medien. So wird über Bistumsgrenzen hinweg ein tolles Zeichen gesetzt.

Weitere Informationen zur Aktion: Lichteraktion 2021

Die Aktion greift mit dem Thema "ein Licht teilen" auch ganz bewußt das Motto "Leben teilen" des 102. Deutschen Katholikentages im kommenden Jahr in Stuttgart auf.

Text: Achim Wicker, Foto: Jochen Wiedemann, drs

 

Martin-Korpitsch-Weg wird eröffnet

Die St. Martinus-Gemeinschaft der Diözese Eisenstadt lädt zur Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges am 30. Oktober 2021 nach Mogersdorf ein. – Im Gedenken an den verstorbenen Generalvikar wird eine Etappe des Pannonischen Martinusweges nach ihm benannt. Selbst wenn Martin Korpitsch seinen Pilgerweg auf dieser Erde beendet hat, so ist es nun auch durch die Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges Menschen möglich auf seinen Spuren zu gehen. Am 30. Oktober lädt die St. Martinus-Gemeinschaft der Diözese Eisenstadt gemeinsam mit Mitgliedern der St. Martinus-Gemeinschaft Rottenburg-Stuttgart zur Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges und zum Gedenkpilgern von Mogersdorf nach St. Martin an der Raab ein. Jede und jeder ist eingeladen, an diesem besonderen Tag teilzunehmen.

Diözesanbischof Zsifkovics, der im Martinsjubiläumsjahr 2016 den regionalen Pannonischen Martinusweg eröffnete, betonte anlässlich des Todes seines Generalvikars: "Er war mir nicht nur eine wichtige Stütze in der Leitung der Diözese, er war Mitbruder und mir ein guter Freund."

Martin Korpitsch hat als Vorsitzender der Gemeinschaft wesentlich dazu beigetragen, dass im Burgenland nicht nur der pannonische Martinusweg, sondern auch Etappen der europäischen Mittelroute entstanden sind. Er selbst sah im Martinusweg mehr als einen Wanderweg. "Er ist eine Einladung, sich mit dem Leben und Glaubenszeugnis des heiligen Martin auseinanderzusetzen und sich dadurch auf die Spuren Gottes in unserem eigenen Leben einzulassen", so Korpitsch 2019 im Rahmen einer Tagung der Martinus-Gemeinschaft. Eine Landschaft, die viel seiner Güte und Milde ausdrückt Umso bedeutungsreicher ist es, dass eine Etappe des Pannonischen Martinusweges – ausgehend von seiner Heimatgemeinde Mogersdorf über Jennersdorf nach Sankt Martin an der Raab – ihm gewidmet wird. "Es ist von einer schönen Symbolik, dass der neue Martin-Korpitsch-Weg durch eine Landschaft verläuft, die viel von der Güte und Milde ausdrückt, die auch Martin Korpitsch zu Lebzeiten ausgestrahlt hat. Er kannte nicht das schroffe Wort und wollte die Menschen mit einer Sanftmut erreichen. Das ist ein Weg, der ihn zum Ziel geführt hat. Vielleicht denkt der eine oder andere Pilger darüber nach, wenn er sich auf den Weg begibt", so Dominik Orieschnig, Pressesprecher der Diözese Eisenstadt.

Gemeinsam unserem Wegbegleiter und Freund gedenken "Gemeinsam wollen wir dankbar und im Gebet verbunden unserem Wegbegleiter und Freund gedenken“, so Reinhilde Woditsch, Vorstandsmitglied der St. Martinus-Gemeinschaft Eisenstadt.

Der Auftakt findet um 9 Uhr mit einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche Mogersdorf statt. Danach erfolgt die Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges und der Start zum Gedenkpilgern nach St. Martin an der Raab (ca. 12 km) mit einer Statio beim Grab von Martin Korpitsch im Friedhof Mogersdorf. Der Abschluss des Tages wird mit einer Andacht um 15.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin an der Raab gefeiert.

Text und Foto: Diözese Eisenstadt

 

Diözesaner Kolpingpilgertag auf dem Martinusweg

„Wer aufbricht, der kann hoffen … das Land ist hell und weit“ Bei goldenem Herbstwetter waren Pilgerinnen und Pilger beim diözesanen Kolpingpilgertag 2021 auf dem Martinusweg unerwegs. 20 Kolpinggeschwister und solche, die es in Zukunft vielleicht noch werden, waren in internationaler Gemeinschaft von Schwaben, Badenern, Mitbürgern aus Südindien und aus verschiedenen afrikanischen Ländern aufgebrochen, um sich entlang des Martinusweges inspirieren zu lassen von den Themen, die die Orte am Weg uns anboten. olf Seeger aus Rottenburg, fundierter Martinuswegkenner und begeisterter Pilger führte die Gruppe und erschloss die Geheimnisse des Weges. Das Geistlich Leiten-Team des Diöezesanverbandes des Kolpingwerkes Claudia Hofrichter und Walter Humm stellte die Bezüge zu Adolph Kolping und seinem Auftrag an Kolpingmitglieder heute her.

Den ganzen Bericht zum Nachlesen finden Sie hier: Bericht Kolpingpilgertag

Text und Fotos: Claudia Hofrichter

Pilgern für alle am Bodensee

Am 02.10.2021 bei spätsommerlichen Temperaturen machten sich 5 Menschen mit Behinderung aus dem Wohnheim der OWB in Ravensburg und ihren Begleitern auf den Martinusweg. Beate Vallendor Seelsorgerin für Menschen mit Behinderung – inklusiv und familienorientiert aus Ravensburg gestaltete diese Pilgertour spirituell in leichter Sprache. Gestärkt und begleitet von Gottes Geist machten Sie sich auf den Martinusweg über die Kabelhängebrücke der Argen in Richtung Bodensee. Der Weg ideal für Menschen mit Behinderung, mit Bänken zum rasten, da Pausen sehr wichtig waren, nicht nur zum Essen und Trinken sondern singen, hören und die Stille waren ein Teil dieses Pilgertages. Zum Schluss konnten wir Alle sagen, es war ein schöner, bereichernder Tag für uns. Fazit dieses Pilgertages – er soll im nächsten Jahr wieder stattfinden.


Text und Bilder Monika und Wolfgang Bucher

Neuer Ort des Teilens in Jöhlingen

Bürgertreff in Jöhlingen ‑ ein ausgezeichneter Ort des Teilens

Am Donnerstag, 16.9.2021 versammelten sich Gäste und Verantwortliche zur Verleihung der Auszeichnung „Ort des Teilens“ in einer Feierstunde im Bürgertreff in Jöhlingen. Wortbeiträge würdigten die vielfältigen und gemeinschaftsstiftenden Angebote des Bürgertreffs. Barbara Gitzinger vom Caritasverband Bruchsal verlieh in ihrer Eigenschaft als Mitglied der Martinusweg‑Gemeinschaft das Prädikat und ein Schild, das bald die Hauswand ziert. Hinter all den Angeboten und Veranstaltungen des Bürgertreffs steht das Bürgertreff‑Team, eine Gruppe von engagierten und hellwachen Menschen, die mit offenen Augen und Ohren dafür Sorge tragen, dass die Bedürfnisse von Menschen wahr‑ und ernstgenommen werden. Der größte Dank gilt ihnen, die dieses lebendige und ansprechende Angebot aufgebaut haben, es immer wieder neu schaffen und dafür Sorge tragen, dass hier Leben und Lebenserfahrung miteinander geteilt werden. Nähere Informationen finden Sie unter www.caridia.de <http://www.caridia.de>  

Text: Dekanat Bruchsal  Foto: Arnd Waidelich, www.nadr.de

 

"Pilgern für alle" auf dem Kraichgauer Martinusweg

Mikropilgern auf dem Kraichgauer Martinusweg im Dekanat Bruchsal

8 Frauen machten sich auf eine kleine aber sehr inhaltsreiche Wegstrecke des Martinuspilgerweges. Rund um Kloster Waghäusel beschäftigten sie sich mit dem Thema Unterwegs im Leben. Pater Jürgen Würtenberger vom gastgebenden Kloster erzählte uns zur Geschichte der Kirche und des Klosters durch die Jahrhunderte und von seiner Ordensgemeinschaft. Auch da hatte es, wie im menschlichen Leben, Blütezeiten und Zeiten des Stillstandes gegeben.Mit seinem Wegsegen machte sich die Gruppe dann auf zu ihren Weg. Zwischen Kloster, Friedhof und Auferstehungsgarten betrachteten sie Stationen zu Leben, Tod und Auferstehung. Stille, Gebet, Gespräch, meditative Texte und Lieder wechselten sich ab und erschlossen das Thema, mit dem jede Teilnehmerin ja auch in ihrem persönlichen Erleben schon in Berührung gekommen war. Das Entzünden einer persönlichen Gedenk-Kerze in der Klosterkirche fasste alles zusammen. Mit einem Segensgebet klang das zweistündige Pilgererlebnis aus.

Text: Barbara Gitzinger; Bild am 28.09.2021 : P. Jürgen Würtenberger

Monika und Elfriede erreichen nach 3000 km Tours

Monika und Elfriede haben es geschafft: nach über 3000 Kilometern sind die beiden Pilgerinnen endlich in Tours angekommen.  Am Sonnntag, 26. September erreichten Sie um 15 Uhr die Kathedrale St Martin in Tours. Soeur Marie Chrisostome hat die beiden dort sehr herzlich begrüßt.  Am Montag treffen sie Bruno Judic vom Centre Culturel de Saint Martin und übermorgen gibt es ein Gespräch mit Patrick Lesage und zwei französischen Pilgern. Die St. Martinusgemeinschaft wünscht den beiden nun noch schöne Tage in Tours und ist gespannt, was sie auf den Spuren des heiligen Martin so alles erlebt haben!


Am En der Messe gab es noch eine Überraschung: Pfarrer Xavier Gué und Patrick Lesage überreichten beiden einen Backstein der alten Basilika Saint Martin und eine Urkunde.

Foto und Text: Monika und Elfriede

 

5 Tage, 80 Kilometer - Martinusweg Hohenlohe-Franken begeistert

Bischof Gebhard Fürst begleitet die Gruppe an zwei Tagen

80 Kilometern an fünf Tagen legte eine Pilgergruppe um Geistlichen Begleiter Pfarrer Gerhard Bundschuh, Ursula Binder von der Diözesanpilgerstelle der Caritas und Geschäftsführer Achim Wicker in der zweiten Septemberwoche auf dem Martinusweg Hohenlohe-Franken zurück. Nach dem Start in Bad Mergentheim, ging es unter ortskundiger Führung von Dekanatsreferent Dr. Thomas Böhm nach Stuppach, wo die weltbekannte Stuppacher Madonna bewundert wurde. Am Abend erreicht die Gruppe das Jagststädchen Dörzbach, wo noch die Besichtigung der Kapelle Sankt Wendel am Stein und ein leckeres Abendessen beim Griechen auf dem Programm stand. Gut ausgeschlafen ging es am nächsten morgen weiter nach Marlach, wo die Gruppe bereits herzliche zur Mittagspause empfangen wurde. Mit dabei ab jetzt auch Bischof Dr. Gebhard Fürst. In Westernhausen wurde die Gruppen ebenfalls herzlich begrüßt und pilgerte von dort über den Wallfahrtsort Neusaß ins Kloster Schöntal. Höhepunkt des Tages war der Festgottesdienst mit Bischof Gebhard Fürst. In seiner Predigt ging er auf die Bedeutung des heiligen Martin für Europa ein, das eine neue Kultur des Teilens brauche. AnTag 3 begleitete dann nicht nur Bischof Fürst die Gruppe, sondern auch Dekan Ingo Kuhbach und weitere Pilger aus den Dekanaten Hohenlohe und Mergentheim. Über Jagsthausen, wo der Dorfladen eine herrliche Mittagspause bescherte ging es bis nach Widdern. Herzlich und fröhlich klang der Abend dan im Innenhof von Kloster Schöntal aus. Für die Pilger stand am Folgetag die längste Etappe an: 26 km von Widdern bis Erlenbach. Bei gutem Wetter meisterten alle die Strecke, wenn auch manche mit schmerzenden Füßen. Nur noch 9 km waren es dann am letzten Tag zur Katholischen Fachschule in Neckarsulm. Schulleiter Dr. Thomas Ochs, sein Sohn Samuel und zwei Schülerinnen begleiteten die Gruppe und gestalteten Stationen am Martinusrundweg in Neckarsulm. So ging an der Sulm eine ereignisreiche und erfüllte Woche zu Ende, in welcher die Teilnehmerinnen den Weg, ihren Glauben und so manche Lebensgeschichte miteinander und Menschen am Weg geteilt hatten. Beeindruckt waren alle von der große Gastfreundschaft und herzlichkeit der Menschen in Hohenlohe und Franken.

Artikel in der Fränkischen Zeitung

Berichte auf drs.de: Artikel zum Start , Artikel Geheimins des Pilgerns und Artikel zum Abschluss

Videobericht zur Pilgerwoche: Video auf youtube

Start in Bad Mergentheim

Herzlicher Empfang in Marlach

Auf der Jagstbrücke

Die Pilgergruppe in Neckarsulm

Text: Achim Wicker, Fotos: Guzy / Drs

 

Jakobuspilgerin trifft Martinusweg

Für ihren Pilgerweg auf dem Jakobsweg von München nach Kempten vom Samstag, 28. August  bis Sonntag, 5. September hatte ich meiner Kollegin Dr. Judith Schoch meine Martinusweg-Schirmmütze gegeben. So war Judith immer gut beschirmt. Zum Dank schickte sie diese tollen Fotos, wie sie in Marktoberdorf auch auf den Martinusweg kam und die via sancti martini-Tafel entdeckte. Danke Judith, dass Du – unterwegs und auch hier in Bruchsal im Caritasverband - die Anliegen des Martinusweges immer mitträgst.

Text: Barbara Gitzinger, Foto: Judith Schoch

 

Trier - Radwallfahrt mit Kommunionkindern auf Martins Spuren

Eine kleine Kommunionkindergruppe traf sich mit ihrer Gemeindereferentin und zwei erwachsenen Begleitern an einem Ferientag am 19.8. vor der Kirche St. Helena in Trier-Euren. Hans-Georg Reuter gab eine kurze Einführung in das Leben des hl. Martin - bekannt die Geschichte von der Mantelteilung, unbekannt die Konsequenz daraus: seine Taufe als Soldat. Nach dem Pilgersegen radelten wir zur Mosel. Ein Rasenplatz lud dazu ein, darüber nachzudenken, was das bedeutet, „nur den halben Mantel herzugeben“. Im Schatten alter Bäume am Schloss Monaise ein paar Gedanken zu „Martin heilt in Trier Kranke “ und zum Thema pilgern: „Für wen gehst du?“. Bei der nächsten Station an der Kapelle in Oberkirch ging es um „Martins Zusammenstoß mit dem Kaiser in Trier und seinen kummervollen Heimweg hier entlang der Mosel“. Der Abschluss der Fahrradwallfahrt auf Martins Spuren war dann in der Kirche St. Martinus in Trier-Zewen am Kriegerdenkmal, wo anstelle des Bettlers ein Soldat des 1. Weltkriegs den behelmten Reiter St. Martin stellvertretend für die gefallenen Kameraden aus der Pfarrei um seine Fürbitte bittet. Mit einem Vaterunser am Taufbecken und einer Fahrrädersegnung endete unsere kleine Wallfahrt nach knapp zwei Stunden. Rückmeldung der Erwachsenen: Uns und wohl auch den Kindern ist aufgegangen, dass der hl. Martin keine xbeliebige Erzählfigur ist, sondern dass er wirklich gelebt hat, und hier in Trier war und Gutes getan und Schlimmes erlebt hat.

Text und Foto: Hans-Georg Reuter

Walter Klaiber aus Nusplingen - Wegpate am Martinusweg

Die Gemeinde Nusplingen liegt beschaulich im Bäratal, im südwestlichen Teil der Schwäbischen Alb. Durch diese schöne Ecke unserer Diözesen führt auch der Martinusweg. Um die genau Route festzulegen, brauchte es allerdings jemanden, der die Gegend kennt wie seine Westentasche - und so wurde Walter Klaiber Wegpate des Martinuswegs.  "Ich bin immer unterwegs" Walter Klaiber hat viel Arbeit und Zeit in die Streckenführung und die Beschilderung "seines" Streckenabschnitts gesteckt: Telefonate mit Förstern, das Nachbohren von Schildern sowie das Abfahren und Abgehen der Wegstrecke sind nur einige seiner Aufgaben. Doch der 78-jährige packt gerne an, davon zeugen seine zahlreichen Vereinsmitgliedschaften und Tätigkeiten für die Gemeinde. Und seine Schnitzkunst - denn neben Krippen und Holzdekoration schafft er etwas für Pilgerinnen und Pilger, das man nicht im Laden kaufen kann: handgeschnitzte Pilgerstäbe aus Haselnussholz.

Zum Beitrag:

https://www.drs.de/dossiers/sommerserie/wegpate-walter-klaiber-aus-nusplingen.html

Text und Foto: SMK, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

10 Jahre Martinusweg - Erklärvideo zum Weg veröffentlicht

Wie ist der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstanden? Was hat es mit dem Weg auf sich? Geschäftsführer Achim Wicker erklärt in 120 Sekunden den Martinusweg.

Zum Erklärvideo: https://youtu.be/SrSHfwvuH7A

Text und Foto: SMK, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Martinusweh: Jöhlingen / Dekanat Bruchsal ist angebunden

Die 15 km lange Route wurde ausgeschildert

Der Martinusweg verläuft quer durch Europa. In seinem Streckenverlauf vom Geburtsort des Heiligen Martin in Szombathely (Ungarn) zu seiner Grablege in Tours (Frankreich) kreuzt er auch das Dekanat Bruchsal. Mitte Juli wurde ein Zubringerweg von Jöhlingen zur Hauptroute in Obergrombach ausgeschildert. Dieser neue Streckenabschnitt ist zugleich als Rundweg angelegt. Das Martinuswegenetz umfasst rund 2500 km. Die Hauptroute durch das Dekanat Bruchsal kommt von Eppingen her und schlängelt sich innerhalb des Dekanats von Landshausen (Kraichtal) bis nach Waghäusel – die "Linie" im Dekanatslogo deutet das an. Der Weg führt an Martins-Kirchen und -Kapellen vorbei, entlang an „Orten des Teilens“ wie der Tafel Bruchsal oder an historischen Plätzen, die mit dem Heiligen Martin verbunden sind. Der Weg im Dekanat wird immer mehr genutzt und ausgebaut: schon lange pilgern einzelne Personen und Gruppen auf Wegetappen. Derzeit erarbeitet das Jugendbüro Bruchsal Actionbounds auf dem Martinusweg für Jugendliche. Auch für Jubelpaare soll es bald Angebote auf dem Pilgerweg geben. Jüngst haben acht Pfarrgemeinderäte und Gemeindeteam-Mitglieder aus Jöhlingen einen Zubringerweg ausgeschildert. Er verbindet die Martin-Kirche in Jöhlingen mit der Hauptroute in Obergrombach. Insofern kann er als Einstieg in den Pilgerweg genutzt werden. Gleichzeitig sind die Grundlagen für einen Martinus-Rundweg durch das Dekanat Bruchsal auf den Spuren des Heiligen gelegt: Zu diesem gehören dann die St. Martin-Kirche in Zentrum von Jöhlingen und der Jöhlinger Bürgertreff als künftiger "Ort des Teilens". Jöhlinger Pilger können den neuen Weg in einer 15 km langen Variante zurück nach Jöhlingen gehen und haben so einen „ortseigenen Rundweg“. Bereits im Sommer 2020 hat die Martinusgemeinschaft dem Antrag der Seelsorgeeinheit Bretten-Walzbachtal und des Bürgertreff-Teams Jöhlingen auf eine Wegführung von Jöhlingen nach Obergrombach und der Berücksichtigung des Bürgertreffs stattgegeben. Ansprechperson ist Barbara Gitzinger vom Caritasverband Bruchsal. Seit Jahren engagiert sie sich nicht nur hauptamtlich für den Caritasverband, sondern auch ehrenamtlich in diesem Bereich und ist Bindeglied zwischen Caritas, Dekanat Bruchsal und der Martinusgemeinschaft e.V. Die Martinusgemeinschaft Deutschland hat sich spirituell dem Vorbild des Heiligen Martin verschrieben und setzt sich unermüdlich für den Martinusweg, seinen Ausbau, die europäischen Beziehungen und eine bunte Vielzahl an Pilger-Angeboten ein. Bedingt durch die Corona-Einschränkungen konnte die Ausschilderung des Weges erst jetzt vorgenommen werden. Nach den Sommerferien stehen weitere Schritte an: Der „Bürgertreff“ Jöhlingen wird „Ort des Teilens“. Seine Arbeit entspricht dem Geist des Heiligen Martin. Ein „Ort des Teilens“ können Einrichtungen und Institutionen werden, die sozial, caritativ und diakonisch tätig sind und die aktiv eine Nächstenliebe leben, die sich insbesondere im Teilen ausdrückt. Am 18. September wird der Rund- bzw. Zuweg von Jöhlingen nach Obergrombach offiziell eingeweiht. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderats planen bereits jetzt, Anfang Oktober unter dem Motto „PGR on Tour“ auf Pilgerschaft zu gehen.

Weitere Informationen: Homepage des Dekanats Bruchsal

Text und Foto: Gruppe Jöhlingen

 

Pilgerwanderung auf dem Lechfelder Martinusweg

Am Samstag, den 17. Juli um 08:30 Uhr haben wir die Strecke über ca. 20 km von Lagerlechfeld nach Kaufering unter dem Motto „Pilgerwanderung auf dem Lechfeld“ in Angriff genommen. Mit dem Segen durch Pfarrer Demel und einem Lobpreis vor der profanierten St. Martinskirche und dem Friedensengel, der 1.Station des Lechfelder Friedensweges, ging es weiter in Richtung evangelischer Kirche. Dort stieß Diakon Martin auf uns und es ging nach Klosterlechfeld. Hier steht die 3. Station des Friedensweges ein Obelisk, der die gesamte deutsche Geschichte widerspiegelt. Daneben schauten wir den Kalvarienberg an, den die Franziskaner 1719 errichtet hatten, bevor wir die Wallfahrtskirche Maria Hilf besichtigten, die aufgrund eines Gelübdes 1603 von Regina von Imhof erbaut wurde. Weiter ging es nach Schwabstadl wo wir eine kleine Rast machten, dann entlang östlich des Lechs bis zur Staustufe 18 vor Kaufering. Dort besichtigten wir die beiden KZ-Friedhöfe III die auf dem ehemaligen Verpflegungs-gebäude der NS errichtet wurden. Hier war das größte Außenlager des KZ Dachau mit insgesamt über 30.000 Häftlingen. Nach einer kurzen Erklärung und einem besinnlichen Gedenken ging es weiter nach Kaufering. Dort erschöpft angekommen nahmen wir eine deftige Stärkung zu uns. Auf der Rückfahrt machten wir noch an der evangelischen Versöhnungskirche in Lagerlechfeld mit dem Nagelkreuz von Coventry halt und beschlossen die Pilgerwanderung mit einem Lobgesang.


Artikel und Foto: Hermann Franze

 

Martinsgemeinschaft trauert um Martin Korpitsch

Die St. Martinusgemeinschaft trauert um Martin Korpitsch, Generalvikar der Diözese Eisenstadt, und guter Freund und Wegbegleiter. Martin Korpitsch hat als Generalvikar der Diözese Eisenstadt wesentlich dazu beigetragen, dass im Burgenland nicht nur ein Martinusweg, sondern auch die Etappen der europäischen Mittelroute entstanden. Er war Gründungsmitglied der St. Martinusgemeinschaft Eisenstadt, welche den Martinusweg in Österreich auch auf Europaebene vertritt. Wir durften Martin bei unseren Pilgerreisen nach Ungarn und Österreich als einen guten Freund kennen und schätzen lernen. Gerne erinneren wir uns an seinen Besuch mit einer Pilgergruppe vor zwei Jahren in der Diözese Rottenburg. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen Mitpilger, Mitstreiter für den Martinusweg und guten Freund, sondern auch einen herzensguten Menschen und Seelsorger. Möge er jetzt schauen, was er ein Leben lang geglaubt hat.

Foto: St. Martinusgemeinschaft Eisenstadt

 

Pilgergruß von unterwegs

Martinusweg von Ehingen bis Heilbronn vom 26.03 bis 06.04.2021

Meine Strecke führte von Ehingen bis Eppingen, wobei das Teilstück Kloster Zwiefalten - Gauselfingen fehlt. Es war traumhaft, bin total begeistert. Kann nur positives berichten. Wunderschöne Wege in traumhafter Landschaft, liebevoll ausgesuchte Wegführung vorbei an kulturellen, historischen oder landschaftlichen Höhepunkten. Begeisternd ist es, den Wechsel der Gegend von den Hochflächen der Alb zu den Weinhängen am Neckar zu erleben und selbst die großen Metropolen wie Stuttgart, Ludwigsburg und Heilbronn in "grünen" Zonen zu durchqueren.
Freue mich schon auf Fortsetzung der Wege, besonders in der Region Bodensee - Allgäu - Oberschwaben.

Von Ruth Beck aus Bamberg

SWR 1 am Morgen - Interview mit Achim Wicker

Anlässlich des Fachtags Pilgern der LAG Kirche und Tourismus in Baden-Württemberg und der St. Martinusgemeinschaft e.V. interviewte der Radiosender SWR 1 Geschäftsführer Achim Wicker zum Thema "Pilgern". Dabei kam auch der Martinusweg zur Sprache.

Das Interview und weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Homepage von SWR 1

 

Foto: Karl-Heinz Kuball, Südwestpresse

 

Bistumsmedaille des Bistums Trier an Hans-Georg Reuter verliehen

Trier/Prüm – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 18. April im Anschluss an das Pontifikalamt im Trierer Dom die Bistumsmedaille an Beate Born und Hans Georg Reuter verliehen. Mit der Medaille werden Christinnen und Christen gewürdigt, die durch ihr glaubhaftes Zeugnis und außerordentliches Engagement Bedeutsames in Kirche und Gesellschaft im Bistum Trier bewirkt haben.

Hans-Georg Reuter (78) aus Trier ist seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Bistum und die Hohe Domkirche aktiv. Als Regionalbeauftragter für den europäischen Kulturweg „St. Martin von Tours“ trug der pensionierte Religionslehrer maßgeblich dazu bei, dass der Pilgerweg durch das Bistum GPS-gestützt begehbar ist; für die Trierer Diözese arbeitete er im Vorstand der im Bistum Rottenburg-Stuttgart ansässigen Martinusgesellschaft und ist im Auftrag des Bistums Trier Ansprechpartner für offizielle Delegationen von Pilgergruppen auf dem Martinsweg. „Durch zahlreiche Publikationen und Vorträge lässt er Leben, Werk und Botschaft des Heiligen Martin und dessen Verbindung zum Bistum aufleben und wissenschaftlich fundiert ein facettenreiches Bild des Heiligen entstehen, das weit über das herkömmliche Wissen hinausgeht,“ so Horst Drach in seiner Laudatio. „Du brennst für die Dinge, die dir wichtig sind als Mensch und Christ in dieser Ortskirche von Trier.“ Außerdem ist Reuter Teil des ehrenamtlichen Unterstützerteams der Dominformation und engagiert sich im Lektorendienst der Hohen Domkirche. Eigentlich hätte die Verleihung bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen, wegen der Corona-Pandemie musste sie verschoben werden. Die Ehrung im Dom fand im Rahmen der Heilig-Rock-Tage und unter Einhaltung des bistumsweiten Corona-Schutzkonzepts statt.

Text und Fotos: Inge Hülpes, Bistum Trier

 

Virtuelle Ausstellung - Pilger-Bilder

Vor einiger Zeit bat das Kloster Chorin Pilgerinnen und Pilger aus ganz Deutschland, Fotos von ihrem Pilgerweg zu schicken. Eine Auswahl daraus haben die Verantwortlichen zu einer Ausstellung zusammengestellt die im Kloster Chorin, sobald wie möglich besichtigt werden kann. Schon jetzt ist ein virtueller Rundgang möglich, der einige der Bilder zeigt und die Geschichten dazu sichtbar macht. Das Pilgern wird auch als „Beten mit den Füßen“ bezeichnet. Vielleicht bekommen Sie Lust sich auch einmal auf einen Pilgerweg zu begeben? Das Klicken durch die Ausstellung macht Lust dazu. Mit einem Bild ist auch der Martinusweg vertreten.

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung

 Foto: Kloster Chorin

 

Kirchen beteiligen sich an digitaler CMT - Martinusweg und andere Pilgerwege

Mit einem Video zum Thema Pilgern beteiligen sich die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg am 26. Januar an der Tourismusmesse CMT, die dieses Jahr pandemiebedingt digital stattfindet.Die Kirchen verweisen damit auf ihr reichhaltiges Pilgerangebot, das Menschen helfen soll, eine Auszeit zu nehmen. „Die Kirchen in Baden-Württemberg bauen derzeit ihr Pilgerangebot aus. Denn Pilgern hat eine lange kirchliche Tradition und tut Menschen gut, die eine Auszeit brauchen – gerade auch in schwierigen Zeiten oder bei biographisches Lebensübergängen“, erklärt Ingrid Knöll-Herde, derzeit Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg. Der Videofilm, der eigens für die CMTdigital entwickelt wurde, zeigt wichtige Pilgerwege und -stationen, die quer durch Baden-Württemberg führen, darunter beispielsweise den Jakobusweg, der 1987 zum ersten Europäischen Kulturweg erklärt wurde, und den Martinusweg, der 1300 Kilometer durch Baden-Württemberg führt. Es werden aber auch Angebote für neuere Formen des Pilgerns vorgestellt. Beispielsweise der Rad-Pilgerweg „MeinRadweg“, der von Rottenburg am Neckar über das Donautal und den Bodensee in die Schweiz führt; oder der unter dem Titel „Pilger.Schön“ von den Evangelischen Frauen in Baden entwickelte Pilgerweg, der sich mit inzwischen drei begleitenden Handbüchern gezielt an Frauen richtet. Darüber hinaus lädt das Video dazu ein, lokale Pilgerwege und spirituelle Wanderungen im Nationalpark Schwarzwald und an vielen Orten in Baden-Württemberg zu entdecken. Außerdem möchte der Beitrag zeigen, wie Pilgern das Leben bereichern kann. „Wer sich auf den Weg macht, nimmt Abstand vom Alltäglichen. Pilgern ist Entschleunigung der Bewegung, der eigenen Gedanken und eine Sensibilisierung der Sinne für Eindrücke, die nicht mehr alltäglich sind“, erläutert Ingrid Knöll-Herde. „Pilgernd entdeckt man die Welt neu und hat die Chance, andere oder ganz neue Schwerpunkte zu setzen.“

Link zum Film "Pilgern in Baden-Württemberg"

 

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