Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

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Sehenswertes - Besonderheiten

Igeler Säule
Trierer Straße, 54298 Igel
Web: www.roscheiderhof.de/kulturdb/client/einObjekt.php?id=1198
 
igelersaeule.JPG
© Hans-Georg Reuter, Trier, 2016
Ein Grabdenkmal, das Bischof Martin wohl gesehen hat, als er auf dem Heimweg von Trier nach Tours 386 diese alte Römerstraße nutzte.

Im Zentrum des Ortes Igel auf dem linken Moselufer an der alten Römerstraße Trier-Reims gelegen, erhebt sich die Igeler Säule, das besterhaltene römische Pfeilergrabdenkmal nördlich der Alpen. Es ist in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts aus Sandstein errichtet und reich mit Reliefs geschmückt. Das ursprünglich farbig gestaltete Denkmal diente der Erinnerung an die Toten der Familie der Secundinier; gleichzeitig sollte es werbend auf das Tuchgeschäft dieser Familie in der Stadt Trier hinzuweisen. Von dem inzwischen stark verwitterten Adler (lat. aquila) auf der Spitze der Säule hat der Ort Igel seinen Namen bekommen.
 
Etappen:
HW-39-17 Trier - Langsur
 
Igel, gehört sowohl zum Moseltal als auch zur Südeifel. Die "Alte Pfarrkirche" - exponiert auf einem Felssporn des Buntsandsteins mitten im Ort gelegen - markiert den südlichsten Punkt der Eifel. Urkundlich wird sie 1265 erstmals erwähnt als Nachfolgerin einer zerstörten Kirche, die vermutlich schon um 700, auf fränkischem Königsgut errichtet worden war. Auf den steilen Hängen wird vornehmlich die Rebsorte Elbling angebaut. Der Elbling gilt als eine der ältesten Rebsorten in Mitteleuropa. Er wurde bereits von den Römern an der Mosel vorgefunden.
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Stand: Dezember 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu