Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

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Sehenswertes - Kirchen & Kapellen

St. Martin
Berliner Str. 7, 71083 Herrenberg
Dekanat Böblingen
 
1971 Architekt Wilhelm Frank, pyramidenartiger Turm, Bronzearbeiten Josef Henger

Durch den Bau der Schwarzwaldsiedlung im Gewand Großer Marktweg war die Einplanung einer katholischen Kirche mit Gemeindezentrum naheliegend. Mit der Bauplanung wurde Architekt Wilhelm Frank aus Herrenberg beauftragt. Das Richtfest konnte am 8. Oktober 1970 gehalten werden. Die Weihe der Kirche auf den heiligen Martinus wurde am 26. September 1971 durch Weihbischof Anton Herre aus Rottenburg am Neckar vollzogen.
Das Gemeindezentrum, das Pfarrhaus liegen unter und neben der Kirche. Wahrzeichen der Kirche ist der pyramidenförmige Turm. Die Kirche selbst beeindruckt durch ihre geometrischen Formen. Der quadratische Kirchenraum wird von einer Ecke aus betreten. Im Kircheninneren wurde gegenüber dem Eingangsbereich der Altarbereich angeordnet über dem sich der pyramidenförmige Turm erhebt. Die im Turm angebrachten Fenster erhellen den Altarbereich. Über die fast 500 Plätze fassende Kirche erhebt sich ein zeltartiges Dach. Durch die Holzdecke sowie durch die handgefertigten Klinkersteine an den Wänden wird im Kirchenraum eine harmonische und warme Stimmung erzeugt. Neben dem Kirchenraum wurde durch den Architekten eine Marienkapelle mit niedrigem Flachdach gesetzt. Die Seitenkapelle mit 72 Sitzplätzen ist auf die Marienstatue ausgerichtet.
Zahlreiche Kunstwerke befinden sich in der Kirche. Das im Chorbereich stehende Stehkreuz in massiven Eichenholz stammt vom Bildhauer Josef Henger aus Ravensburg. Der Corpus von Christus ist aus Bronze gefertigt. Vom gleichen Künstler stammt der filigran gearbeitete Ambo sowie der Osterleuchter. Am Ambo (Kanzel) ist die Emmausgeschichte dargestellt. Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus, wo ihnen der auferstandene Christus begegnet. Sie erkennen ihn aber erst, als er mit ihnen das Brot bricht. Der 1.20 Meter hohe Osterleuchter zeigt zwei Szenen. Auf der einen Seite führt Moses das Volk Israel durch das „Rote Meer“, die andere Seite zeigt Jonas aus dem Rachen des Fisches. Jonas war drei Tage und Nächte im Bauch des Fisches, Zeichen für den nach drei Tagen auferstandenen Christus. Zu Weihnachten ist eine Krippe vom Künstler Leonard Lorenz aus Neufarn bei Schäftlarn, Kreis München zu sehen. Sie besticht durch ihre Schlichtheit und Ausgewogenheit.

Kontaktadresse:
Kath. Kirchengmeinde St. Josef und St. Martin
Walther-Knoll-Straße 13, 71083 Herrenberg
Tel.: 0049 7032 94260
Web: www.kkg-herrenberg.deE-Mail: kkg-herrenberg@t-online.de
 
Etappen:
HW-35-10 Rottenburg - Herrenberg
HW-35-11 Herrenberg - Böblingen

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Stand: September 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu