Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

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Sehenswertes - Kirchen & Kapellen

Martinskirche
Rue de Bourglinster 1, 6112 Junglinster
Web: www.ssmn.public.lu/patrimoine/religieux/eglises/region_centre/junglinster/index.html
 
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Denkmalgeschützt 1772 - 1774. Grablege der Herren von Linster/Schloss Burglinster. Polychromer Hochaltar (17. Jh) und Orgel aus Kloster Marienthal. Chorgestühl Rokoko. Von altem Friedhof umgeben. 2010 aufwändig restauriert. « Pas de Saint Martin » am Tor

Junglinster, Pfarrkirche St.Martin
Denkmalgeschützt.

Erbaut von 1772 bis 1774. Die Kirche ist wesentlich grösser als die anderen Pfarrkirchen in der Umgebung. Die Pläne können dem Baumeister Paul Mungenast aus Echternach zugeordnet werden. V.a.bei der Gestaltung des Innenraumes ist eine grosse Ähnlichkeit mit der Dreifaltigkeitskirche in Luxemburg-Stadt sichtbar.
Während einiger Jahrhunderte diente die Kirche als Grablege der Herren von Linster, die im nahegelegenen Burglinster residierten. Die Grabdenkmäler sind spätgotischen bis neo-klassizistischen Stils.
Der Hochaltar aus polychromem Holz vom Ende des 17. Jahrhunderts kommt aus dem
Adeligen Kloster Marienthal und wurde grösstenteils von Jan van der Steen aus Mechelen. Die Kanzel im Rokokostil stammt aus der Werkstatt Calteux. Der rechte Seitenaltar wurde 1634 von Johann Wilhelm von Metzenhausen gestiftet, Kanonikus am Dom von Trier und Speyer (er stammt aus dem Schloss Burglinster).
Die Orgel, deren Prospekt Ende des 16.Jh und im 18.Jh. enstand, stammt auch aus dem Marienthal.
Die Wandmalereien von Ignaz Millim sind stark restauriert worden.
Um die Kirche herum befindet sich der alte Friedhof mit einer Reihe gut erhaltener alter Grabsteine.
Die Kirche wurde vor wenigen Jahren sehr aufwendig renoviert.
 
Etappen:
HW-40-01 Mertert - Junglinster
 
in der Nähe: Schloss Bourglinster: http://www.ssmn.public.lu/patrimoine/feodal_fortifie/bourglinster/index.html

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Stand: September 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu