Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

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Sehenswertes - Kirchen & Kapellen

Martinskirche
Petõfi tér, 9495 Kópháza
 
Martinskirche-Kophaza.JPG
© G.Derksen-Weitner
Die Geschichte von Kópháza kann bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die Einwohner waren in den ersten Jahrhunderten deutscher Muttersprache.

Um 1530 flüchtete die Bevölkerung wegen der Türkengefahr und an ihrer Stelle kamen Kroaten, die bis heute ihre Sprache bewahren. Die alte Pfarrkirche stand auf dem Friedhof. Nach ihrem Abriss wurde im Zentrum des Dorfes die dem Heiligen Martin geweihte heutige „kleine Kirche“ errichtet. Im Kreis der Verehrer des heiligen Martin machen die einzigartigen Wandbilder von Kázmér Worsinszky (1895 - 1967) diese Kirche besonders interessant. Der Maler legte das Gewicht auf zwei Ereignisse im Leben des heiligen Martin, bei denen die Anwesenheit von Christus eine besondere Bedeutung hatte. Das eine Ereignis ist die Mantelteilung von Amiens, das andere der Tod des heiligen Martin und die nachfolgende Verklärung und Himmelfahrt. Auf den Bildern erscheint Sulpicius Severus, der Chronist des Lebens des Heiligen, und Kázmér Wosinszky, der Maler selbst. Ein Teil der Gestalten trägt Gewänder späterer Zeiten und der Maler zeigt damit, dass die Botschaft des heiligen Martin in jeder Epoche gültig ist.
 
Etappen:
HW-12-01 Zsira - Kópháza
HW-21-01 Kópháza (U) - Markt St. Martin (A)

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Stand: Dezember 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu