Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Wegverlauf - Hauptweg

HW-39-05 Bad Sobernheim - Simmertal
Etappenstart: Bad Sobernheim
Länge: 14 km
Höhenmeter bergauf: 423 m
Dauer: 4,9 Std.
 
Höhenprofil - Eventuelle Abweichungen beim Gesamtanstieg (Höhenmeter bergauf)
sind durch das verwendete Höhenmodell begründet.
 
Beschreibung
Wir verlassen Bad Sobernheim in Richtung Hunsrück auf dem Nahehöhenweg bzw. Naheweinwanderweg.
Beide Wege (gekennzeichnet durch das große N bzw. die gelbe Traube), die teilweise parallel laufen, präsentieren die kleinräumige, hügelige Landschaft zwischen Hunsrück und Nahe. Man bekommt einen kleinen Eindruck von der Weinbauregion der mittleren und unteren Nahe. Felsgruppen, dazwischen Täler, Burgen, Wälder, saftige Wiesen und Weinberge säumen die Strecke. Immer wieder überraschend und beindruckend sind die Ortschaften, die man auf diesen Wegen durchstreift.
Die Wohngemeinde Nussbaum liegt ca. 5 km westlich von Bad Sobernheim. Sie ist die nächste Station auf unserem Weg. Nussbaum ist ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf mit interessanter Geschichte und einigen Hinguckern!
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nußbaum 1295. Bis 1400 war es Stammsitz der Ritter von Nußbaum, die Lehensleute der Sponheimer Grafen waren. 1504 im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Nußbaum fast völlig niedergebrannt.
Die Kirche wurde erbaut im 13. Jahrhundert und erneuert im 17. Jahrhundert. Nach Religionsstreitigkeiten im Jahre 1880 wurde sie dreigeteilt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehören neben der Simultankirche das in Privatbesitz befindliche Schloss und eine noch gut erhaltende spätbarocke Hofanlage.
Weiter geht es von hier zum wirklich sehenswerten Ort Monzingen, einem Dorf mit über 1200 Jahre Weinbaugeschichte an der Nahe. Die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 778 drehte sich um Wein: Das Kloster Lorsch am Rhein erhielt einen Weinberg bei Monzingen geschenkt.
Im Zentrum von Monzingen steht die evangelische Martinskirche. In der Nachbarschaft dieser Kirche steht eines der schönsten Fachwerkhäuser an der Nahe, das sogenannte Alt’sche Haus. Sehenswert auch in der Hauptstr. 63 das Haus Pathenheimer und das spätklassizistisch geprägte Rathaus (Sandsteinquaderbau).
Von Monzingen aus geht es durch den Ort Weiler bei Monzingen (dort Übernachtungsmöglichkeiten) und dann in nordwestlicher Richtung durch freie Landschaft zum nordöstlichen Eingang des Ortes Simmertal. Simmertal ist das Ziel dieser Etappe auf dem Martinspilgerweg. Der Ort wird schon 841 in einer Urkunde über Einzelbesitzungen des alten Reichsklosters Fulda als „Simera“ erwähnt. Der keltische Ursprung dieses Namens in der Bedeutung von „Wasser“ sowie Funde aus der Römerzeit sind Hinweise auf eine sehr alte Siedlungsgeschichte der „Simera“-Gemarkung. Über Land und Leute dieser Großgemarkung verfügte seit dem Jahr 912 die Reichsabtei St. Maximin vor Trier. Mit der Darstellung des Reichsadlers in der vorderen Schildhälfte des Simmertaler Ortswappens ist die mittelalterliche Zugehörigkeit des Dorfes zu diesem Reichskloster symbolisiert.
Ursprünglich hieß das Dorf Simmern unter Dhaun, der Ortsname wurde 1971 in Simmertal umbenannt.
Tipp: Wer etwas länger in der Gegend bleiben möchte, hat rund um Simmertal die Möglichkeit auf Naturlehrpfaden oder sonstigen Rundwanderwegen Gegend zu erkunden. Die Landschaft des Kellenbachtals ist eindrucksvoll!
 
Streckenverlauf
Bad Sobernheim - Nußbaum - Monzingen - Weiler bei Monzingen - Simmertal
 
Übernachtungsmöglichkeiten
Bad Sobernheim - Weiler bei Monzingen - Simmertal
 
 
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Stand: Dezember 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu