Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Wegverlauf - Hauptweg

HW-39-06 Simmertal - Kirn
Etappenstart: Simmertal
Länge: 10 km
Höhenmeter bergauf: 279 m
Dauer: 3,4 Std.
 
Höhenprofil
 
Beschreibung
Über den Nahehöhenweg/Naheweinwanderweg geht es steil hinauf zum nächsten Ziel unseres Pilgerweges, Schloss Dhaun, das heute als Heimvolkshochschule genutzt wird. Für die Besichtigung der beeindruckenden Burg- und Schlossanlage Dhaun sollte man Zeit einplanen.
Vom Ortsteil Dhaun aus geht es Richtung dem Ortsteil Hochstetten weiter. Oberhalb von Hochstetten-Dhaun befindet sich der „Nahe Skywalk“. Diesen atemberaubenden Blick hinunter ins Nahetal auf einer Besucherplattform aus Stahl, die erst 2015 errichtet wurde, darf man sich nicht entgehen lassen. Die Besucher haben einen unvergesslichen Blick hinab ins Nahetal, auf den Hellberg, die Stadt Kirn und den derzeit noch betriebenen Steinbruch - Nervenkitzel pur.
Der nah gelegenen Stiftskirche St. Johannisberg sollte man danach auch Zeit widmen. Der dazugehörende Kirchgarten, der als Friedhof genutzt wurde, lädt ein, zur Ruhe zu kommen und Atem zu schöpfen.
Von hier führt unser Weg hinab entlang des Nahehöhenweges zu unserem nächsten Etappenziel Kirn.
Die Ortsteile Kirn-Sulzbach, dreieinhalb Kilometer flussaufwärts im Nahetal, sowie Kallenfels, am Fuße der gleichnamigen Burgruine, gehören zur Stadt Kirn. Kirn ist zentraler Ort für einen Bereich an der Nahe und im Hunsrück. Dieser besonderen Lage verdankt Kirn vermutlich seine Entstehung. Im Schnittpunkt wichtiger alter Handelsstraßen (Keltenweg Nahe-Mosel Naheschifffahrt und Höhenweg Soonwaldsteig) an der mittleren Nahe gelegen, hat sich Kirn als Stadt (seit 1857) aus einer vorgeschichtlichen Siedlung heraus entwickelt.
Das Wahrzeichen Kirns ist die oberhalb der Stadt gelegene Kyrburg. Nach einer auf dem Kyrberg errichteten Burg nannte sich eine Linie der durch die Salier eingesetzten Verwalter in den Jahren nach 1100 die Wildgrafen von Kyrburg. Von hier aus verwalteten sie ihre ausgedehnten Güter zwischen Mosel und Pfrimm. Nach dem Aussterben der Wildgrafen ging die Grafschaft bis 1408 vollständig an die Rheingrafen über, die sich seitdem Wild- und Rheingrafen nannten.
Sehenswert ist im Zentrum auch das Kirner Rathaus. Der Ostflügel des heutigen Tathauses entstand bereits um 1752. Errichtet wurde das Barockgebäude als Piaristenkolleg (Klosterschule/Internat) durch den Baumeister Thomas Petri im Auftrag des Fürsten Johann Dominik. 1758 folgte der Westflügle mit dem Prunkportal und Mittelrisalit, an dem seit 2005 wieder das fürstliche Wappen hängt. Der Zwischenbau mit dem heutigen Sitzungssaal – der ehemaligen Klosterkapelle – wurde als letzter Teil der Klosteranlage gebaut. Als Rathaus wird das ehemalige Kolleg erst seit 1938 genutzt
 
Streckenverlauf
Simmertal - Schloß Dhaun - St. Johannisberg - Hochstetten-Dhaun - Kirn
 
Übernachtungsmöglichkeiten
Simmertal - Kirn
 
 
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Stand: September 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu