Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Wegverlauf - Hauptweg

HW-36-04 Bruchsal - Waghäusel
Etappenstart: Bruchsal
Länge: 21 km
Höhenmeter bergauf: 73 m
Dauer: 5,5 Std.
 
Höhenprofil - Eventuelle Abweichungen beim Gesamtanstieg (Höhenmeter bergauf)
sind durch das verwendete Höhenmodell begründet.
 
Beschreibung
Vom Portal der Stadtkirche Unsrer Lieben Frau kommend, geht es gegenüber in die Fußgängerzone Friedrichstraße, auf der wir nach rechts immer geradeaus über den Schönbornplatz und die Ampelanlage dem Schloß zusteuern. Nehmen wir uns hier etwa Zeit zur Besichtigung des Schlosses oder eine Rast im Schlosspark oder Schloßcafé. Unser Pilgerweg führt an der Straße weiter durch das Damianstor in die Heidelberger Straße mit der Justizvollzugsanstalt und dem Fürst-Stirum-Krankenhaus. Wir überqueren die große Ampelanlage, halten uns links, bleiben auf dem Fuß- und Radweg über die Eisenbahnbrücke. Rechts hinunter gelangen wir zu einem weiteren Ort des Teilens am Martinusweg, dem Julius-Itzel-Haus, Einrichtung des Caritasverbandes Bruchsal für wohnungslose Menschen, das unterhalb der Brücke direkt an der Bahnlinie liegt. Hier in der Caféteria sind Pilger immer willkommen
Aus dem Julius-Itzel-Haus kommend hinauf auf die Brücke zweigt rechts ein Sträßchen ab, das uns vorbei am Bauernhof, der Karl-Berberich-Schule und dem Merlin-Kindergarten beim Kreisel wieder auf den Fuß- und Radweg Richtung Forst bringt. Über eine weitere Brücke gelangen wir geradeaus in den Ort hinein und erblicken von weitem schon den Turm der katholischen Pfarrkirche St. Barbara.
Beim alten Pfarrhaus mit dem Pfarramt geht es links zur Kirche. Weiter gehen wir durch die Kirchstraße in die Schwanenstraße, passieren das Jägerhaus, ältestes Gebäude des Ortes, mit dem Häsle-Brunnen davor und gelangen nach ca. 500 m zur Kreuzung an der Kronauer Allee. Hier führt unser Pilgerweg rechts weiter Richtung Vogel- und Tierpark zum Wald. Am Waldrand verlassen wir den asphaltierten Weg und wenden uns links bei der Schranke auf den Schotterweg. Entlang des Tierpark-Zaunes und Waldrandes gelangen wir zu einer weiteren Schranke, bei der wir uns nach rechts in den Wald hinein begeben. Ein ruhiger Waldweg führt uns ca. 1,5 km geradeaus zur Verkehrsstraße. Dort biegen wir links auf den Radweg, auf dem wir über die Autobahnbrücke nach Hambrücken gelangen.
Schon von weitem sehen wir den Kirchturm der im neogotischen Stil erbauten Pfarrkirche St. Remigius, auf den wir am Friedhof vorbei durch die Weiherer Straße zugehen. Mit ihrer schönen Innenausstattung, dem reich gestalteten Hochaltar, Statuen der Vierzehn Nothelfer und bunt gestalteten Glasfenstern, lädt sie zur Besichtigung und zum stillen Verweilen ein.
Aus der Kirche kommend, gehen wir links noch ein Stück die Hauptstraße entlang bis zum Hardtweg, wo wir alternative Möglichkeiten haben.
Geradeaus führt der Radweg ab Ortsende an der stark befahrenen Landstraße entlang zum Einkaufszentrum. Es lohnt sich aber ein Umweg, auf dem wir nach links durch das Wohngebiet auf dem langgezogenen Hardtweg aus dem Ort hinaus zum Wald kommen. Über der Brücke biegen wir gleich rechts auf den geschotterten Spazierweg am Waldrand entlang und können hier die Ruhe und die Aussicht auf das Dorf genießen, ehe wir wieder auf die Landstraße stoßen und auf dem Radweg nach ca. 1 km das Einkaufszentrum erreichen.
Beim Kreisel wechseln wir auf die die rechte Straßenseite und gehen entlang des Fahrradweges auf die Kapelle am Ortseingang Wiesental zu. Über die Ampel gelangen wir in den Ort hinein zur katholischen Kirche St Jodokus mit dem größten Weihrauchfass der Welt.
Gegenüber der Kirche folgen wir durch die Wagbachstraße dem Radweg Rheinhausen/Waghäusel. Beim Wegkreuz am Straßenende geht es kurz links in die Stefanstraße und dann rechts ab Richtung Reithalle. Nach der Brücke wenden wir uns links in den Radweg am Seppl-Herberger-Ring, der uns an Pferdekoppeln, dem Waldrand und später dem Bach entlang zum Ortsrand von Waghäusel leitet. An der Radweggabelung beim Sportplatz biegen wir nach rechts ab und gehen entlang dem Freigelände des Rheintalbades, vorbei an der Realschule und der Seniorenresidenz auf den Rathausplatz mit dem Marienbrunnen bis zum Ende der Gymnasiumstraße. Hier treffen wir auch schon auf den beschilderten Wallfahrtsweg „Marienweg“ und rechts an der Einmündung des Radwegs auf eines der Bildstöckchen des Marienweges, der von der katholischen Kirche in Kirrlach über verschiedene Stationen zum Kloster Waghäusel führt. Wir folgen dem Wallfahrtsweg durch die Kirrlacher Straße und passieren am Ende an der Bahnlinie auf dem Wallfahrtsweg die Unterführung. Vor uns erscheint die ehemals fürstbischöfliche Eremitage und dahinter die Silotürme der ehemaligen Zuckerfabrik Waghäusel. Rechts wird schon unser Ziel sichtbar, die Wallfahrtskirche „Mutter mit dem gütigen Herzen“ Waghäusel, deren Wallfahrtsgeschichte bis in das frühe 15. Jahrhundert zurückreicht. Angeschlossen ist ein Kloster der Brüder vom Gemeinsamen Leben und ein Gästehaus, wo Übernachtungen nach Voranmeldung möglich sind. Auch Pilger, die nicht übernachten möchten, sind immer willkommen. Als Zentrum für Pilger und Wallfahrer wurde die Wallfahrtskirche mit der Tafel via sancti martini der Martinusgemeinschaft ausgezeichnet.

 
Streckenverlauf
Bruchsal - Forst - Hambrücken - Wiesental - Waghäusel
 
Übernachtungsmöglichkeiten
Bruchsal - Hambrücken - Waghäusel
 
 
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Stand: Juni 2019 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu