Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Wegverlauf - Hauptweg

HW-36-02 Kraichtal - Bruchsal-Heidelsheim
Etappenstart: Kraichtal
Länge: 21 km
Höhenmeter bergauf: 285 m
Dauer: 6,2 Std.
 
Höhenprofil
 
Beschreibung
Nach dem Besuch der St. Martinskirche wenden wir uns, aus dem Hauptportal der Kirche – mit Tafel Via Sancti Martini - kommend, nach links, gehen durch die Martinstraße am Kindergarten vorbei abwärts, halten uns kurz rechts und biegen gleich links in die Straße Klaushecke und nach ein paar Metern rechts in den Fußweg, der entlang dem Bächlein an Bauernhof und Gärten vorbei zum Sportplatz führt. Dort kommen wir links ab zur Forststraße und begeben uns rechts auf den Radweg Richtung Metterlinghof/Zeltcafé. Vorbei am Talhof erreichen wir nach ca. 200 m den Metterlinghof mit dem Zeltcafé, das vom 01. Mai bis 03. Oktober an den Wochenenden geöffnet ist. Weiter geht es abwärts dem Radweg folgend. Er führt uns an der nächsten Wegquerung rechts, gleich darauf links und nach ca. 50 m wieder rechts entlang dem Waldrand und einem kleinen Bach. An den Gleisen der Kraichtalbahn pilgern wir weiter durch das Gelände der Waldmühle bis zur Landstraße und kurz danach links entlang der Verkehrsstraße. Wir überqueren die Straße zur Bahnhaltestelle Bahnbrücken und bleiben auf dem Radweg ca. 6 km talabwärts entlang der Bahnlinie und einem plätschernden Bächlein bis zur querenden Straße nach Gochsheim. Kurz vor der querenden Straße nach Gochsheim, beim Bahnübergang, biegen wir scharf links ab in Richtung Friedhof. Hier nehmen wir den 2.Abzweig rechts in den Hohlweg mit der Beschilderung "Rundwanderweg Gochsheim", der uns auf eine Anhöhe mit Wiesen und Obstbäumen bringt. Hier bietet sich ein schöner Blick auf den alten Ortskern Gochsheims mit der Martinskirche als Mittelpunkt auf dem Hügel thronend. Am Ende des Weges nach einer Schafweide führt ein Grasweg rechts zwischen zwei Weinbergen zu einer schmalen Treppe, die uns steil abwärts bis zur Ortsstraße führt. Hier ist Trittfestigkeit erforderlich. Unten angekommen, gehen wir rechts der Straße entlang zur Ortsmitte, überqueren die Kreuzung beim Gasthaus zur Krone, kommen über den Bach und passieren unmittelbar danach bei den Hochwasserpegelanzeigen links den schmalen Durchgang. (Bei Hochwasser verbleiben wir auf der Vorstadtstraße und nehmen die Treppen "Schafraingärten" hoch zum Schloss).
Den Bach entlang wandern wir auf dem Stadtmauerweg vorbei an Gärten, hinter alten Scheunen und der zum Teil restaurierten ehemaligen Stadtmauer bis zum wieder aufgebauten Schießturm. Hier erschließt sich vor uns das Panorama des Gochsheimer Schlosses der Grafen von Eberstein.
Der schmale Pfad wendet sich nach rechts und schlängelt zwischen den Gärten über eine Brücke hinauf zur Ortsstraße, an der wir links ein Stück entlang gehen bis zu den Trockenmauern unterhalb des Schlosses. Die steile Treppe „Schafraingärten“, für die etwas Kondition erforderlich ist, führt uns über 93 Stufen hinauf zum Schlosshof und zur evangelischen Kirche St. Martin.
Bei der Kirche gelangen wir hinaus auf die Hauptstraße, die rechts abwärts führt. Wir passieren das alte Rathaus mit dem Rathausbrunnen und gelangen zum großen Bürgerhaus, einem imposanten Fachwerkhaus mit dem Gräfin-von-Eberstein Brunnen an der Vorderfront. Links wendend, kommen wir auf dem Stadtbahnweg vorbei am Bäckerei- und Zuckerbäckermuseum, (geöffnet Sonntags am Nachmittag), hinab ins Tal zur Wilhelmstraße, die wir bei der Volksbank überqueren. Geradeaus geht es weiter auf dem schmalen Pfad durch Wiesen entlang des Kraichbachs zur Talmühle. Dort halten wir uns kurz links, gehen dann rechts in die Industriestrasse, passieren das Firmengelände und begeben uns rechts über die Bahngleise auf den Radweg Richtung Münzesheim. Entlang der Kraichtalbahn geht es immer geradeaus bis zu den ersten Häusern von Münzesheim, kurz danach weiter nach rechts über den Bahnübergang auf den Fußweg zum Therapiezentrum. Nach der Brücke überqueren wir die Landstraße Richtung Sportplatz. Kurz danach gehen wir links vor dem Sportgelände auf einem Wiesenweg weiter. (Hier sollten wir einen Besuch im asiatischen Garten des Therapiezentrums nicht versäumen. Dazu gehen wir nach der Straßenüberquerung geradeaus am Sportplatz entlang und kommen rechts ab auf das Gelände des Therapiezentrums und in den Garten. Auf dem gleichen Weg geht es danach wieder zurück zum Ausgangspunkt an der Landstraße.) Wieder den Bach entlang pilgern wir Richtung Münzesheim und passieren bei der Brücke links den unbeschrankten Bahnübergang. Nach ein paar Metern rechts und am Ende der Ulmenstraße über die Brücke links kommen wir zum Rathaus, wo vor uns schon die evangelische St. Martinskirche zu sehen ist. Rechts befinden sich die evangelische Diakoniestation und das Seniorenzentrum Kraichtal. Ein paar Meter weiter biegen wir in die Pfarrgasse ein und erreichen die Kirche mit ihrer schönen bronzenen Seitentüre, die reliefartig die Mantelteilung des Hl. Martin darstellt.
Vom linken Seitenportal der evangelischen Martinskirche Münzesheim mit dem Bronzerelief der Mantelteilung des Hl. Martin kommen wir um die Kirche herumgehend auf den Kirchenvorplatz.
Diesen umrundend, sehen wir schön restaurierte Fachwerkhäuser sowie ein weiteres Gebäude des Diakonie-Seniorenzentrums Kraichtal und gelangen wieder auf die Rathausstraße. Dort geht es rechts ab zum Kreisel an der Ortsdurchgangsstraße, hier wieder rechts Richtung Bruchsal-Unteröwisheim und nach ca.150 m passieren wir den Fußgängerüberweg nach links Richtung Schule – Sporthalle. Auf der Straße Obere Hofstatt (rechts geht es zur katholischen Kirche St. Andreas) gehen wir geradeaus und gelangen am Ortsende auf dem Landwirtschaftsweg hinaus ins Feld, am Wasserhochbehälter vorbei immer geradeaus dem Wald zu. Immer wieder lohnt sich hier ein Blick zurück auf den Ort und die Hügel des Kraichgaus. Im Wald stets dem breiteren Hauptweg folgend, erreichen wir einen mit Schilf bewachsenen Tümpel rechts an der Wegkreuzung. Hier gehen wir kurz rechts und danach dem Weinpfad Kraichgau (blaues W) folgend weiter auf breitem weichem Waldweg bis wir zum „Waldtelefon“ kommen. Nach rechts führt uns der Wildschweinweg zu einem Insektenhaus bei der Saatschulhütte und entlang einer Hecke auf eine hohe Tannengruppe zu. An der folgenden Weggabelung bleiben wir weiterhin geradeaus und verlassen bei der nächsten Wegquerung nach links den Wald, wo wir auf dem Heidelsheimer Altenberg mit dem Rebanlagen angelangen. Rechts ab zunächst am Waldrand, dann an Gärten entlang auf dem Weinlehrpfad pilgern wir weiter und haben bald einen herrlichen Blick auf das ehemals freie Reichsstädtchen Heidelsheim, heute ein Stadtteil von Bruchsal. Am Ende der Weinberge knickt der asphaltierte Weg nach links ab, nach ein paar Metern wieder rechts und bringt uns hinunter ins Tal. Oberhalb der Tennisanlage halten wir uns links Richtung Ortsrand und dort rechts in die Altenbergstraße. Nach kurzer Strecke biegen wir vor der Eisenbahnbrücke links in den Frankenweg und gelangen geradeaus auf schmalem Weg zwischen Bahngeleisen und Wohnhäusern, danach kurz über den Bahnsteig, hinab zur Ortsdurchgangsstraße. Hier passieren wir gleich den beschrankten Bahnübergang und gehen beim Schafsbrunnen links in die mit alten Häusern gesäumte Wettgasse. Wir sehen links den Katzenturm und erreichen bald die evangelische Kirche Heidelsheim, zwischen Wettgasse und Merianstraße, in deren Hochchor sich die Martinskapelle befindet.
 
Streckenverlauf
Landshausen - Menzingen - Gochsheim - Münzesheim - Heidelsheim
 
Übernachtungsmöglichkeiten
Bruchsal - Gochsheim
 
 
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Stand: September 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu