Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Wegverlauf - Hauptweg

HW-36-01 Schwaigern - Kraichtal
Etappenstart: Schwaigern
Länge: 23 km
Höhenmeter bergauf: 340 m
Dauer: 6,9 Std.
 
Höhenprofil - Eventuelle Abweichungen beim Gesamtanstieg (Höhenmeter bergauf)
sind durch das verwendete Höhenmodell begründet.
 
Beschreibung
Wir kommen aus der Martinskirche und gehen links in die Weststraße bis zu den Häusern Nr. 35. Hier links abwärts, überqueren die Gemmingerstraße in Richtung Schulgelände. An der Schule rechts abbiegen, aus dem Wohngebiet geradeaus Richtung Stetten. Wir gehen an Obstplantagen und Weinbergen vorbei Richtung Friedwald. Am Waldrand entlang links abwärts, weiter rechts, dann links den asphaltierten Feldweg leicht bergan. Nachdem wir die Bahnbrücke hinter uns gelassen haben wandern wir gleich den Fahrweg links abwärts (MA am Weinbergpfahl) nach Stetten. Nach Erreichen der ersten Häuser gehen wir kurz links um dann rechts abzubiegen, weiter gerade aus, überqueren die Straßenkreuzung, vorbei am Brunnen, hier rechts Richtung Birkenhöfe und wieder geradeaus, folgen dann weiter der MA "blauer Punkt" des schwäbischen Albvereins. Wir kommen an einem Reiterhof und den Aussiedlerhöfen vorbei, nach ca. 1,5km geht's nach links und nach etwa 500m rechts Richtung Wald an einer älteren Scheune vorbei. Wir folgen dem Waldweg mit unserer Beschilderung und dem blauen Punkt und kommen nach einem schönen Weg zu einer Gabelung. Hier halten wir uns rechts, gehen blauen Punkt und Ernst-Voit-Weg weiter bis zur Gemarkungsgrenze "Große Kuhbach", Stadtwald Eppingen. Im Eppinger Wald geht es auf dem Hauptweg, der aus dem Kuhbachweg und Hornbuckelweg besteht, geradeaus nach Eppingen. Nach den Sportplätzen verlassen wir den Wald und befinden uns auf der „Waldstraße“, die uns ins Stadtzentrum führt. Nach einem Hotel und Sporthallen grüßt uns bei den ersten Wohnhäusern auf der linken Seite ein hölzernes Wegkreuz. Wir kommen bald an einem Seniorenstift und dann am evangelischen Kindergarten Waldstraße vorbei und später nach der Abzweigung zum Berliner Ring zu den mächtigen Umfassungsmauern des Friedhofes, dessen Ursprung auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Auch können wir jetzt schon unser Etappenziel die katholische Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau oberhalb der an Fachwerkbauten reichen Altstadt sehen. Nach dem Kreisel überqueren wir den beschrankten Bahnübergang und danach die „Bahnhofstraße“, um rechts vor der Altstadt zum Fußweg entlang der Elsenz in Richtung Bahnhofwiesen zu gelangen. Ganz in der Nähe sieht man den frisch renovierten klassizistischen Bahnhof, der heute die Verwaltung der Diakonischen Jugendhilfe Heilbronn wie auch ein Café beherbergt. Nach wenigen Metern auf dem Fußweg an der Elsenz biegen wir links über den Steg in den Fachwerklehrpfad und den „Steinweg“ in die Eppinger Altstadt ein. Links durch die „Altstadtstraße“ kommen wir am Eppinger Tafelladen vorbei und stoßen an der Kreuzung „Zunfthausgasse“ am Alten Rathausplatz auf den DW-Laden, Secondhand Shop des Diakonischen Werkes. Hier gehen wir nach rechts und gelangen über die Staffel auf den Kirchplatz zum geöffneten Seiteneingang der katholischen Stadtpfarrkirche.
Kunsthistorisch sehr bedeutsam ist im Innern der Kirche die um 1340 erfolgte Ausmalung des Turmchores. Sie kündet von Gottes Heilshandeln in Jesus Christus, das sich besonders in seinem Leiden für die Menschen zeigte. Die Grundsteinlegung des Kirchenschiffs geschah 1435. Das Mittelschiff wurde 1971/74 errichtet. An der Brüstung der Seitenempore haben Markus Fuchs und Ingo Otte 1997 die sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit als Installation von Bild- und Texttafeln geschaffen. 1445 wird St. Martin als Nebenpatron des St. Annenaltares erwähnt, der bis zur Reformation wohl in der heute mit einer Außentüre versehenen Seitennische des Turmchores stand. (Ein ausführlicher Kirchenführer ist hinten am Schriftenstand der Kirche erhältlich.) Außen an der Südseite des Langhauses hat Friedbert Andernach 1991/95 ein Longinuskreuz geschaffen und Markus Fuchs eine moderne Sonnenuhr aufgemalt. Ein Schaufriedhof mit historischen schmiedeeisernen Kreuzen sowie ein von Friedbert Andernach 2002 gemalter Totentanz an der ehemaligen historischen Katharinenkapelle auf der anderen Seite der Kirche laden zur Besinnung ein. Seit 1986 befindet sich über der Vorhalle der Kirche ein Carillon mit 49 Bronzeglocken.
Vor dem Hauptportal der Kirche geht der Pilgerweg auf der „Kirchgasse“ wenige Meter rechts weiter und zweigt gegenüber dem Pfarrhaus links in die „Zehntgasse“ ein. Links neben der Garagentüre des Pfarrhauses ist an der Umfassungsmauer des Kirchplatzes ein Relief der Mantelteilung des hl. Martin zu sehen. Sie erinnert an die jährlichen St. Martinsfeiern am 11. November in der Stadtpfarrkirche mit anschließendem St. Martinszug durch die Altstadt.
Am Ende der „Zehntgasse“ biegen wir links in die „Rappenauer Straße“ ein und befinden uns vor der Katholische Sozialstation. Wir gehen geradeaus weiter zum großen Markplatz, der von historischen Fachwerkbauten und dem Rathaus im Weinbrennerstil gesäumt wird. Wir überqueren den Platz und biegen rechts in die verkehrsberuhigte „Brettener Straße“ ein, deren hohen Fachwerkbauten sie als Hauptstraße der einstigen historischen Vorstadt ausweisen. Rechts in der „Kaiserstraße“ können wir die evangelische Stadtkirche sehen. Wir bleiben auf der „Brettener Straße“ und wechseln beim Fußgängerüberweg vor der Polizeistation die Straßenseite. Die Bebauung des Straßenzuges ändert sich. Es folgen sogenannte Modellhäuser, Bauernhöfe, die im 18./19. Jahrhundert nach einem bestimmten Plan errichtet wurden. Auf der anderen Straßenseite befindet sich die Verwaltung der Baugenossenschaft Familienheim Eppingen. Stadtpfarrer Emil Thoma hat sie nach dem Krieg 1947 als soziale Baugenossenschaft gegründet. Hinter dem ehemaligen Krankenhaus, das heute Arztpraxen beherbergt, geht’s nach rechts auf der „Speyerer Straße“ weiter. Wir pilgern nun etwas bergauf bis zur Abzweigung „Kolpingstraße“ und wechseln spätesten hier die Straßenseite. Auf der linken Straßenseite stehen wir nun vor einer kleinen Anlage mit einem mittelalterlichen Sühnekreuz (Kopie). Vor dem Kreuz biegen wir links in den „Alten Rohrbacher Weg“ ein und verlassen Eppingen.
Es geht immer etwa 3 Kilometer geradeaus. Auf der linken Seite kann man die Ravensburg sehen. Wir gelangen „Zur Waldhohl“ vor Rohrbach und können zunächst auf der linken Seite vor einem Steinkreuz mit den Wundmalen Jesu von 1804 innehalten. Zum Verweilen lädt ein Stück weiter am Dorfrand auch die St. Marienkapelle von 1860 mit einem Wegkreuz von 1923 ein. Bald nach der Kapellenanlage geht es links weiter zur „Bruchsaler Straße“, die wir hin zur Abzweigung „im Wiesental“ überqueren. Rechts liegt das ehemalige Rohrbacher Schloss, das auf eine mittelalterliche Wasserburg zurückgeht und heute ein Bauernhof ist. Wir halten uns rechts und biegen ein in den „Konrad-Veith-Weg“, auf dem wir bis zum Ende bleiben. Wir sehen vor uns schon unser Etappenziel die katholische St. Valentinskirche. Danach geht‘es nach rechts auf die „Dorfwiesen“ Straße und nach wenigen Metern an ihrem Ende links auf die „Gochsheimer Straße“. Vor uns liegt der katholische Kindergarten St. Elisabeth. Die Anlage davor zeigt eine moderne Skuptur einer Gänsegruppe sowie ein Wegkreuz von 1720. Wir bleiben einige Meter auf der „Gochsheimer Straße“ und biegen dann links ein in die „St. Valentins Straße“, die uns zur katholischen Kirche Führt. Die Kirche wurde 1789/90 errichtet und ist ein Juwel des ausgehenden Rokoko bzw. Frühklassizismus. Altäre und Kanzel stammen vom Bruchsaler Bildhauer Tobias Günther. Auf dem rechten Seitenaltar ist St. Valentin abgebildet, wie er einen epileptischen Knaben heilt. Die linke Seitentüre ist immer geöffnet. Von der Treppe zum Haupteingang gehen wir auf dem Fahr- bzw- Fußweg links weiter bis zur „Inselstraße“. Nach links gehen wir auf der „Inselstraße“ geradeaus weiter, die am Ortsende vom „Landshäuser Weg“ fortgesetzt wird. Wir bleiben auf diesem Weg, der als befestigter Radweg ausgeschildert ist, bis wir Landshausen mit seiner St. Martinskirche erreichen.
 
Streckenverlauf
Schwaigern - Stetten am Heuchelberg - Eppingen - Rohrbach am Gießhübel - Landshausen
 
Übernachtungsmöglichkeiten
Schwaigern
 
 
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Stand: Dezember 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu