Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

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Sehenswertes - Kirchen & Kapellen

Evang. Kirche
Kirchstraße 4, 55606 Kirn
Web: www.kgm-kirn.de
 
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© Hans-Georg Reuter, Trier 2017
Das romanische Gotteshaus wird 1476 Stiftskirche und in gotisierendem Stil umgebaut. Seit der Reformation im Simultangebrauch, bis sich die Katholiken 1892/94 ihre Pfarrkirche St. Pankratius bauten.

Der Name „Kirn“ lässt sich aus dem keltischen Wort „Kyr“ ableiten, was so viel wie „Wasser“ bedeutet. Gemeint ist das Wasser der Nahe und des Hahnenbachs, das der Stadt Kirn ihren Namen gab. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 841 zurück und findet sich in Urkunden des Klosters Fulda. Im Jahr 1767 erhielt Kirn eine städtische Verfassung, 1857 die Stadtrechte. Lange Zeit stand die Stadt unter der Herrschaft der Wild- und Rheingrafen.
Die Kirner Pfarrkirche St. Pankratius wird zuerst um 1200 im Güterverzeichnis der Rheingrafen genannt. Sie war Sitz des Dekanats Kirn im Erzbistum Mainz. Das romanische Gotteshaus wird 1476 Stiftskirche und in gotisierendem Stil umgebaut. Seit der Reformation im Simultangebrauch, bis sich die Katholiken 1892/94 ihre Pfarrkirche St. Pankratius bauten.
Seit dem 18. Jahrhundert bis in die 1980er Jahre war die Stadt eines der größten Zentren der Lederindustrie in Deutschland und Europa. Durch die Verlagerung der Produktionsstandorte nahm die Bedeutung der Lederindustrie für die Stadt in jüngerer Vergangenheit ab. Das Gebäude der Leder-Fabrik Georg Böcking & Söhne wurde in den 1980er Jahren vollständig umgebaut und beherbergt heute die Verwaltung der Verbandsgemeinde Kirn-Land, Bahnhofstr.31. Im Gebäude entstand eine Ausstellung über die Geschichte und Technik der Lederverarbeitung in Kirn. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Verwaltung besichtigt werden.
www.kirn.de

Kontaktadresse:
Ev. Kirchengemeinde
Hedwigsgärten 2, 55606 Kirn
 
Etappen:
HW-39-06 Simmertal - Kirn
HW-39-07 Kirn - Bundenbach

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Stand: Dezember 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu