Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Wegverlauf - Hauptweg

HW-39-01 Bingen - Bad Kreuznach
Etappenstart: Bingen
Länge: 32 km
Höhenmeter bergauf: 342 m
Dauer: 9,1 Std.
 
Höhenprofil - Eventuelle Abweichungen beim Gesamtanstieg (Höhenmeter bergauf)
sind durch das verwendete Höhenmodell begründet.
 
Beschreibung
Von Bingen nach Trier führt der Ausoniusweg weithin über eine alte römische Heerstraße, ausgeschildert: weißes AU auf grünem Grund. Da er (Ausnahme: Fell an der Mosel) chemisch rein ist von Erinnerungen an St. Martin, haben wir diesen Weg durch den südlichen Hunsrück als Teilstück der Via Treverorum zwischen Rhein und Sauer auf der Mittelroute des Europäischen Kulturwegs St. Martin ausgearbeitet. In den Etappenorten gibt es Übernachtungsmöglichkeiten.
Start: Parkplatz Drususbrücke mit Brückenkapelle in Bingen. Hier mündet die Nahe in den Rhein. Die Nahe bildet die Grenze zwischen den Bistümern Mainz und Trier.
Von der Brücke aus wandern wir die Nahe aufwärts entlang des Naheradwegs in Richtung Bad Kreuznach. Der Weg führt über Bingen-Büdesheim, Grolsheim, Langenlonsheim, Bretzenheim nach Bad Kreuznach.
Auf unserem Weg haben wir bis kurz vor Langenlonsheim die Nahe auf unserer rechten Seite. Diese Strecke führt durch dichtbesiedeltes Gebiet aber auch durch ausgewiesene Naturschutzgebiete. Teilweise kann man neben dem Radweg in Sichtweite auf einem befestigten Deich marschieren, unbehelligt von Radfahrern.
Am Sportlerheim des TUS Gensingen 1878 e.V. erreichen wir die Nahebrücke kurz vor dem Ort Gensingen. Hier überqueren wir die Nahe in Richtung Langenlonsheim und verlassen damit das Bistum Mainz. Dabei können wir weiterhin der Beschilderung des Naheradwegs folgen. Den Ortseingang von Langenlonsheim erreichen wir nach etwas mehr als 2 km.
Kurz hinter dem Orteingangsschild von Langenlonsheim halten wir uns links und wandern weiter in Richtung Bretzenheim. Dabei orientieren wir uns weiterhin bis Bad Kreuznach an der Beschilderung des Naheradwegs.
Hinweis: In Bretzenheim haben wir die Möglichkeit vorbei an der historischen Felseneremitage und der dort derzeit untergebrachten Wohnungslosenhilfe der Diakonie „Eremitage“ nach zur St. Martins – Kirche in Guldental zu wandern (hin- und zurück ca. 8 km). In Guldental gibt es Übernachtungsmöglichkeiten.
Wenn wir uns für diesen Abstecher entscheiden, müssen wir uns in Bretzenheim an der Kath. Pfarrkirche orientieren, die umgeben ist von einem romantisch anmutenden Friedhof. Diesen durchqueren wir in Richtung Naheweinstrasse. Gleich hinter dem schmiedeeisernen Friedhofstor halten wir uns rechts und nutzen den Fußgängerüberweg, der direkt zum Eremitageweg führt. Diesen gehen wir nun in Richtung Eremitage und weiter nach Guldental St. Martin.
Gleich hinter der Eremitage geht dieser Weg über in den Weinwanderweg Rhein-Nahe im Naturpark Soonwald-Nahe. Wir bleiben immer auf dem Weg unserer Wanderrichtung links des Guldenbachs. In Guldental angekommen wandern wir weiter am Guldenbach entlang bis zum Ortsteil Waldhilbersheim. Dort befindet sich die Pfarrkirche St. Martin. Um unseren Pilgerweg wieder fortsetzen zu können, empfiehlt es sich den Rückweg nach Bretzenheim zu wählen.
Die Etappe endet hinter der Nahebrücke am St. Marienwörth-Krankenhaus in Bad Kreuznach.
 
Streckenverlauf
Bingen - Bingen-Büdesheim - Bingen-Dietersheim - Grolsheim - Langenlonsheim - Bretzenheim - Guldental - Bretzenheim - Bad Kreuznach
 
Übernachtungsmöglichkeiten
Guldental (2281, 2282)
 
Sonstiges
Wenn Sie den vorgeschlagenen Abstecher nach Guldental nicht pilgern, verkürzt sich die angegebene Streckenlänge auf ca. 18 km. Biegen Sie im Ort Bretzenheim nicht nach rechts in die Große Straße zur Kirche und zum Friedhof ab, sondern laufen Sie an dieser Kreuzung geradeaus.
 
Fahrplanservice für Tagespilger
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Stand: Dezember 2017 - Keine Gewähr - www.martinuswege.eu